Wer sich oft und gerne im Multiplayer aufhält, wird damit auch nicht an andere Spieler vorbeikommen. Dann wird es nicht unbedingt unwichtig auch an die Bildung von Clans zu denken. Dass so etwas ziemlich viel Spaß machen kann, beweisen wir euch anhand unserer kleinen Liste.

 

Die einen bevorzugen es lieber im Multiplayer seine Zeit zu verbringen. Andere hingegen stürzen sich alleine in Abenteuer und erkunden die unterschiedlichsten virtuellen Welten. Betrachten wir diese Liste also einfach als Anregung für jeden Singleplayer-Spieler, sich doch einmal auf einen Clan und einen Multiplayer einzulassen und als Bestätigung für jeden Multiplayer-Spieler, dass man alles richtig gemacht hat.

 

Grund 1: Der „soziale Raum“

 

Früher und teilweise auch noch heute sagt man den Zockern immer wieder hinterher, dass sie jeden Tag einfach nur in ihrem dunklen Zimmer oder Kellerloch hocken und zocken, ohne sich dabei irgendwie auf soziale Art und Weise mit anderen Personen zu unterhalten. Spätestens seit TeamSpeak, ICQ, Discord und Co. können wir dem allerdings mehr als oft genug widersprechen. Das Internet hilft uns dabei mit Menschen von überall zu reden und gemeinsam die virtuelle Welt zu entdecken. Dadurch werden unsere sozialen Bedürfnisse also keineswegs vernachlässigt.

 

Grund 2: Teamwork!

 

Egal in welchem Spiel man sich auch aufhält, Teamwork spielt immer eine wichtige Rolle. In Shootern legt man sich fest, wer mit welchen Waffen und Gadgets am besten umgehen kann, um sich selbst und seine Freunde vor den Gegnern schützen zu können. In Survival-Shootern und RPGs legt man fest, wer für welche Aufgaben zuständig ist, um das gemeinsame Überleben sichern zu können. Hier kann jeder seinen ganz besonderen Skill zum Ausdruck bringen und seine Freunde helfen. Selbst, wenn wir es vielleicht nicht immer glauben wollen, aber jeder von uns wird in so einer Konstellation etwas Gutes zum Team beitragen. Wirklich.

 

 

Grund 3: Management

 

Wenn ein Clan allerdings besonders groß ist, ist es auch wichtig das Ganze entsprechend zu managen. Wann spielt man was und gibt es irgendwelche Termine, die vielleicht nicht vergessen werden sollten? Oder aber man ist auf der Suche nach neuen Clanmitgliedern oder möchte sich einfach ganz gut in der Öffentlichkeit präsentieren. Dann nämlich sollte man darüber nachdenken eine Clan-Homepage zu erstellen. Mit dieser lassen sich alle Dinge problemlos verwalten.

 

Grund 4: Aus Mitspielern werden Freunde

 

Wenn man sehr intensiv und regelmäßig die Zeit mit seinen Clan-Mitgliedern online verbringt, dann findet auch irgendwann einmal ein Wandel statt. Anstelle sich weiterhin über die neusten Titel zu unterhalten, schwenkt das Gespräch in den privaten Bereich über. Man berichtet von seiner Familie, was man in der Schule, Uni oder auf der Arbeit erlebt hat und irgendwann auch, welche Sorgen man aktuell hat. Und dann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man sich Freunde nennt. Handynummer werden ausgetauscht, man trifft sich auch einmal persönlich und zack! – Der Freundeskreis wächst merklich an geht in vielen Fällen über die eigenen regionalen Grenzen heraus. Und diesen kann man dann auch wirklich am meisten zu schätzen wissen.

 

Besitzt ihr eine eigene Clan-Homepage? Dann nutzt doch die Gelegenheit und stellt sie uns in den Kommentaren vor!

the author

Seit 2014 Content-Managerin und Quoten-Mädchen in der Männertruppe. Verrückt nach Bioshock und anderen Shootern, verliebt in Tee, Bücher, Serien und Konnichiwa. Glaubt manchmal, versehentlich in Asien bei der Geburt vertauscht und nach Deutschland verfrachtet worden zu sein. Ohorat? Ohorat.

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1 Readers Commented

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  1. Marvin Achilles

    Ja, besonders die, die sich an feste Spielzeiten außerhalb des Wochenendes orientieren und teilweise selbst für Hartz4 Dauergammler zu viel Anwesenheit verlangen…
    Im Airsoft, wie auch Gaming, habe ich Clans/Vereine immer gemieden, um Drama zu entgehen… Einmal einer Gruppe angenähert, merkt man oft warum man es lieber lässt.
    Sportsgeist bleibt bei vielen Gruppen restlos auf der Strecke und man gerät zu oft an Menschen, die ihre Autoritätsträume in Videospielen ausleben, an ihren „Untergebenen“.
    (Natürlich gibt es auch lockere Clans etc. die gute Kontakte untereinander pflegen und flexibel sind)

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