Auch in diesem Jahr werden wieder die besten deutschen Werke im Gaming-Bereich ausgezeichnet. Der Deutsche Computerspielpreis stellt seine Nominierten fest, doch fehlt The Surge.

Der „Deutsche Computerspielpreis“ ist eine seit 2009 jährliche Veranstaltung, um Spielentwickler auszuzeichnen und natürlich zu fördern. Und auch dieses Jahr wurden wieder hunderte Titel eingereicht, aus denen die Jury in 13 Kategorien die Nominierten bekanntgab. Dazu wird es auch eine 14. Kategorie geben, wo die Zuschauer vorab einen Gewinner voten können. Der sogenannte Publikumspreis. Das Voting findet hier statt.

 

Einen Eklat wie letztes Jahr soll es allerdings nicht geben. Mimimi Productions lehnte damals das Preisgeld von 40.000 € für Shadow Tactics ab, um gegen den Stimmablauf zu protestieren. Das Preisgeld erhielt später Daedalic Entertainment. Dieses Jahr soll die Stimmenvergabe wieder Reibungslos verlaufen verspricht das Komitee.

 

Allerdings fehlt das Spiel The Surge, wie man beim Sichten der Nominierten feststellen muss. Obwohl Entwickler Deck13 das Spiel eingereicht hatte. Einem Statement gegenüber der GameStar hatte dies folgenden Grund:

 

„Der Titel „The Surge“ wurde vom Entwickler Deck13 bereits zum DCP 2017 regelkonform eingereicht, allerdings nicht in der finalen, sondern einer noch unfertigen Version. Auf dieser Grundlage wurde der Titel von der Jury nicht nominiert.

 

Zum DCP 2018 konnte „The Surge“ gem. den Teilnahmebedingungen, IV. Einreichung von Computerspielen damit nicht erneut eingereicht werden. Deck13 hat stattdessen „The Surge – Complete Edition“ mit dem Add-on „A Walk in the Park“ als neuen Inhalt eingereicht. Die Jury des DCP 2018 hat entsprechend ausschließlich das Add-on „A Walk in the Park“ als Bewertungsgrundlage verwendet und nicht nominiert.

 

Fans können übrigens beim Publikumspreis-Voting unter https://deutscher-computerspielpreis.de/publikumspreis neben über 330 anderen Titeln u.a. auch für „The Surge – Complete Edition“ abstimmen. [sic]“

 

Fraglich ist aber, ob the Surge nicht auch lediglich intern abgelehnt wurde, da der politische Druck auf den DCP ziemlich hoch ist. „Killerspiele“ waren auch 2012 zuletzt nicht gern gesehen, als Crysis 2 den Preis als „Bestes Deutsches Spiel“ gewann. CDU/CSU Politiker waren „empört“. Ein neues Abstimmungsverfahren brachten sogar die beiden Kollegen der GameStar, Andre Peschke und Heiko Klinge, dazu, die Jury 2014 zu verlassen.

 

Das sind die Nominierten!

Die Gala findet am 10. April statt.

 

Bestes Deutsches Spiel

Dotiert mit 110.000 Euro zuzüglich Medialeistungen im Gegenwert von 60.000 Euro.

  • The Inner World – Der letzte Windmönch (Studio Fizbin / Headup Games)
  • The Long Journey Home (Daedalic Studio West / Daedalic Entertainment)
  • Witch It (Barrel Roll Games)

Bestes Kinderspiel

Dotiert mit 75.000 Euro zuzüglich Medialeistungen im Gegenwert von 40.000 Euro.

  • Der Löwe – ein Lese- und Schreibabenteuer (The Good Evil / Julius Beltz)
  • Fiete Hide & Seek (Ahoiii Entertainment)
  • Monkey Swag (Tiny Crocodile Studios & kunst-stoff / United Soft Media Verlag)

Bestes Jugendspiel

Dotiert mit 75.000 Euro zuzüglich Medialeistungen im Gegenwert von 40.000 Euro.

  • Phoning Home (Ion Lands)
  • The Inner World – Der letzte Windmönch (Studio Fizbin / Headup Games)
  • Witch It (Barrel Roll Games)

Bestes Serious Game

Dotiert mit 40.000 Euro.

  • MeisterPOWER (Gentle Troll Entertainment)
  • The Inner World – Der letzte Windmönch (Studio Fizbin / Headup Games)
  • Vocabicar (Quantumfrog)

Bestes Mobiles Spiel

Dotiert mit 40.000 Euro.

  • Angry Birds Evolution (Chimera Entertainment / Rovio Entertainment)
  • Card Thief (Arnold Rauers)
  • QB – A Cube’s Tale (Stephan Göbel)

Bestes Gamedesign

Dotiert mit 40.000 Euro.

  • Dreadnought (Yager Development / Six Foot Europe)
  • ELEX (Piranha Bytes / THQ Nordic)
  • TownsmenVR (HandyGames)

Beste Innovation

Dotiert mit 40.000 Euro.

  • HUXLEY (Exit Adventures)
  • TownsmenVR (HandyGames)
  • Witch It (Barrel Roll Games)

Beste Inszenierung

Dotiert mit 40.000 Euro.

  • EURYDIKE (Evelyn Hribersek)
  • HUXLEY (Exit Adventures)
  • The Long Journey Home (Daedalic Studio West / Daedalic Entertainment)

Bestes Internationales Spiel

Undotiert.

  • Assassin’s Creed Origins (Ubisoft)
  • Horizon Zero Dawn (Guerilla Games / Sony Interactive Entertainment Deutschland)
  • Super Mario Odyssey (Nintendo of Europe)

Beste Internationale Spielewelt

Undotiert.

  • Assassin’s Creed Origins (Ubisoft)
  • Horizon Zero Dawn (Guerilla Games / Sony Interactive Deutschland)
  • Super Mario Odyssey (Nintendo of Europe)

Bestes Internationales Multiplayer-Spiel

Undotiert.

  • Monster Hunter: World (Capcom Entertainment Germany)
  • Splatoon 2 (Nintendo of Europe)
  • Witch It (Barrel Roll Games)

Nachwuchspreis (mit Konzept)

Dotiert mit insgesamt 50.000 Euro: 1. Platz 35.000 Euro, 2. Platz 15.000 Euro.

  • Ernas Unheil (Aileen Auerbach, Jessica Bodamer, Lisa Forsch, Olga Trinova, Talea Sieckmann / HTW Berlin)
  • nGlow (Sandra Hanstein, Nina Loof, Svenja Malin Kottutz, Leoni Schulte, Mirko Skroch, Menaie Ramsch, Jasmin Strnad, Bastian Meyer / Hochschule Harz)
  • Sunset Devils (Adreas Illenseer / Carl-Hofer Schule)

Nachwuchspreis (mit Prototyp)

Dotiert mit insgesamt 50.000 Euro: 1. Platz 35.000 Euro, 2. Platz 15.000 Euro.

  • Fading Skies (marc Fleps / HAW Hamburg)
  • Kyklos Code (Jonas Delleske, Josefine Maier, Leonie Wolf / Cologne Game Lab an der TH Köln)
  • Realm of the Machines (Julian Ludwig, Sebastian Jantschke, Stefan Held, Wanuscha Nourbakhsh, Alina von Petersdorff, Sharon Schwaab, Maximilian Miesczalok, David Ernst, Pascal Marschar / Mediadesign Hochschule München)

Sonderpreis der Jury

Undotiert.

  • Keine Nominierungen. Ein Gewinner wird bei der Gala am 10. April bekanntgegeben.

Publikumspreis

Undotiert.

 

 

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Über mich gibt es nicht viel zu erzählen. 20 Jahre jung, passionierter Gamer seit 17 Jahren und schreibe für mein Leben gerne. Mache mein Abi in VWL und strebe ein Studium in Medienkommunikation an. │

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