Wer Warhorse beim Projekt Kingdom Come: Deliverance unterstützt hat, könnte sich über eine fehlende Goodies wundern. Jetzt gibt es eine Erklärung für die fehlenden Belohnungen, doch nicht jedem dürfte diese gefallen. 

Kingdom Come: Deliverance ist just veröffentlicht wurden, da gibt es bereits den nächsten Ärger, nachdem schon der 25 Gigabyte große Day-One Patch für Missstimmung sorgte. So wurde nun bekannt, dass einige der Kickstarter-Belohnungen, denen Backern für bestimmte Summen versprochen wurden, nicht ausgeliefert oder gar ganz gestrichen worden sind.

 

Dabei geht es um ein Making-of-Video, ein gedrucktes Handbuch, einer Steelbox-Verpackung und verschieden großen T-Shirts. Doch die versprochenen Gegenstände wurden nicht gesendet, wie einige Fans in den offiziellen Foren verlauten ließen. Man sei enttäuscht und sehe sogar einen Vertragsbruch vorliegen.

 

Entwickler Warhorse indes meldete sich bei Kickstarter und erklärte, was genau zu den Nicht-Versendungen führte. Man habe in den letzten Wochen über 10.000 Pakete an über 70 Länder geschickt, doch während man die Zulieferung vorbereitete, entschied man sich, einige der Goodies zu ändern, streichen oder später auszuliefern.

 

So zum Beispiel bei dem Making-of-Video, welches auch die letzten Monate der Entwicklung beinhalten sollte. Deshalb wäre dies noch in der Produktion und wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgeliefert und war nicht in der Release-Box beinhaltet.

 

Bei dem gedruckten Handbuch hat man sich gegen dieses entschieden. Stattdessen möchte man sich auf ein „schönes In-Game-Tutorial“ konzentrieren. Wer hingegen eine großzügige Summe gespendet hat, dem wurden ein echtes Schwert samt Schild versprochen. Diese würden aber auf jeden Fall noch geliefert werden, sie seien lediglich noch in der Mache.

 

Dafür wurden aber die Boxen aus Metall gänzlich gestrichen. Diese haben sich durch ihre Kosten und dem Gewicht als nicht Praktikabel als Verpackung erwiesen. Deswegen gab es nur eine gewöhnliche Pappschachtel.

 

Und auch bei den T-Shirts gab es eine Änderung, welche vielleicht nicht vielen schmecken wird. Zu jedem Paket noch das passende T-Shirt zu packen erwies sich als extrem aufwendig. So soll es bereits jetzt über 60 verschiedene Kombinationen gegeben haben. Deswegen wird nur noch eine Einheitsgröße versendet.

 

Zwar muss Warhorese nicht fürchten, dass sich Kickstarter in die Diskussion einmischt. Diese ziehen sich aus jeder Verantwortung mit Punkt 4 ihrer Nutzungsbestimmungen. „Der Projektgründer trägt die alleinige Verantwortung für die bei seinem Projekt gemachten Versprechungen. Falls er die Bestimmungen dieser Vereinbarung nicht einhält, können seine Unterstützer gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten.“

 

Jedoch könnte der letzte Satz dazu führen, dass vermehrt enttäuschte Spiele Rechtsansprüche geltend machen. Schließlich habe Warhorse sein Projekt abschließen können.

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Max Flor │ Über mich gibt es nicht viel zu erzählen. 20 Jahre jung, passionierter Gamer seit 17 Jahren und schreibe für mein Leben gerne. Mache mein Abi in VWL und strebe ein Studium in Medienkommunikation an.

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3 Readers Commented

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  1. Henry Fair
    Henry Fair on 14. Februar 2018

    Okay.. Ich hab mich wirklich auf das Spiel gefreut und dachte das wäre mal wieder eine Firma bei der man sich auf releases freuen kann aber die Politik hierbei ist schon wieder sehr mies..

  2. Björn Schulz

    „Dafür wurden aber die Boxen aus Metall gänzlich gestrichen. Diese haben sich durch ihre Kosten und dem Gewicht als nicht Praktikabel als Verpackung erwiesen. Deswegen gab es nur eine gewöhnliche Pappschachtel.“… echt jetzt? und das haben die nicht kommen sehn das Metal bisl mehr wiegt als Pappe?

    wer hätte das auch schon voraus sehen können 😛

    • Max Flor
      Max Flor on 14. Februar 2018

      Schön finde ich auch den letzten Satz (Original Zitat aus dem Post auf Kickstarter): „we rather choose the nice paper box.“

      Die „schöne“ Pappschachtel? Klingt wie ein schlechter Scherz. Ne Pappschachtel ist nix besonderes. Aber eine anmutige Steelbox mit Gravuren, das ist was Feines. Man sollten den Leuten, die dieses Projekt finanziert und realisiert haben, et-was mehr Respekt zollen. Ist doch egal, dass sie mit den paar tausend Spieleboxen kein Geld verdienen. Das tun sie dann ja mit den normalen Retail-Versionen. Naja.

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