Monster Hunter World: Alles, was man wissen muss!

Monster Hunter World ist der Überraschungs-RPG-Hit von Capcom in diesem Jahr. Das Spiel erfreut sich großer Beliebtheit und auch viele Neueinsteiger in das Franchise gibt es, da der Titel auch sehr umfangreich ist, haben wir für euch alles zusammengefasst, was wichtig ist – und was man wissen sollte!

 

Der Einstieg

 

Gerade als Neuling in Monster Hunter World könnte man am Anfang noch etwas überfordert mit den Möglichkeiten eines Monster Hunters sein. Deshalb solltet ihr euch unbedingt etwas Zeit für den Einstieg einplanen! Von der Charaktererstellung bis hin zum ersten Monster kann auch schon mal gut und gerne eine Stunde vergehen. Denn ihr müsst euch auch für eine Waffe entscheiden – aber keine Sorge, ihr könnt immer wechseln! Die 14 verschiedenen Waffentypen befinden sich alle in eurer Truhe und können via „Ausrüstung ändern“ stets variiert werden. Zu Beginn solltet ihr euch jedoch erst mal eine Waffe anschauen und diese im Trainingsraum testen. Alternativ könnt ihr natürlich auch alle Waffen nach und nach testen und schauen, welche euch am besten liegt. Eine wirkliche „Anfängerwaffe“ gibt es nicht. Das Spiel schlägt euch jedoch Schwert und Schild vor, da dies ein guter Allrounder ist.

 

Als nächstes gilt: Vorbereitung ist alles. Denn wer unvorbereitet in die Schlacht zieht, ist vor allem im High Rank schnell aufgeschmissen. In der Kantine solltet ihr immer das passende Essen auswählen. Geht es gegen einen Gegner der viel Elementarschaden verursacht, empfiehlt sich eine Mahlzeit mit Elementarwiderstand. Ansonsten ist ein Gesundheits-Bonus immer eine gute Wahl. Wer sich noch spezieller vorbereiten will, kann sich auch mit passender Ausrüstung kleiden. Jede Rüstung bietet verschiedene Widerstände und viele Waffen besitzen unterschiedliche Elementarschäden. Habt ihr eine Quest gestartet, gibt es in der Beutetruhe auch immer eine kleine Grundausstattung für die Jagd, wie Tränke, Rationen oder Fallen.

 

 

Habt ihr es dann endlich in den Kampf gegen die richtige Bestie geschafft, solltet ihr auf den Schärfegrad eurer Waffe achten. Die Anzeige findet ihr oben links in der Ecke, unter eurem Lebensbalken und der Ausdaueranzeige. Ist eure Waffe nämlich nicht mehr scharf genug, verursacht ihr merkbar weniger Schaden. Nehmt euch also immer die Zeit, die Waffe zu wetzen, wenn die Möglichkeit da ist und sie stumpf wird. Sollten euch während des Kampfes die Tränke ausgehen, könnt ihr ganz einfach „Kraut“ einsammeln und bekommt so zwei Tränke wieder. Sammelt ihr zusätzlich noch Honig ein, bekommt ihr sogar zwei Mega-Tränke.

 

Im Kampf selbst zählt oft: Weniger ist mehr! Warum das so ist, erfahrt ihr spätesten, wenn ihr schon ein gutes Stück weiter seid. Anfangs greifen die Monster fast nur mit „einfachen“ Angriffen an. Sprich sie rushen nach vorne, beißen, schlagen nach euch oder wedeln mit dem Schwanz nach euch. Später bekommen sie aber auch Flächenangriffe, Rundumschläge und Attacken aus der Lift hinzu. Es empfiehlt sich also immer nur ein paar gezielte Hiebe zu setzen und im Anschluss auszuweichen. Ausweichen ist das A und das O. Solltet ihr während eines Kampfes „sterben“, werdet ihr ohnmächtig und landet im nächsten Lager wieder. Das ist zwar nicht so schlimm, aber dafür reduziert sich eure Belohnung um ein Drittel. Bei den meisten Aufträgen dürft ihr – und im Multiplayer eure ganze Gruppe – nur drei Mal in Ohnmacht fallen. Anschließend ist die Quest gescheitert. Sollte eine Story-Aufgabe zu schwer ein, empfiehlt es sich verschiedene, seltenere Rüstung und Waffen zu farmen.

 

 

Fangen statt Töten

 

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt in Monster Hunter World ist das Fangen der Monster. Exakt, sie lassen sich nicht nur kurz und klein hauen, sondern auch einfangen. Dies mag Anfangs noch etwas gewöhnungsbedürftig und vor allem schwierig klingen. Hat man das Prinzip dahinter aber einmal verstanden, ist es ein Leichtes. Noch leichter, als die Viecher ins Jenseits zu knüppeln. Benötigt werden hierfür lediglich zwei Gegenstände mehr. Das sind zum einen Fallen und zum anderen Beruhigungsbomben. Wer noch nicht das nötige Material gefunden hat und/oder es nicht craften kann, bekommt wie gewohnt am Anfang der Quest das nötige Material.

 

Fangen ist leicht, denn ihr müsst das Monster eurer Wahl lediglich bis zu einem Punkt schlagen, bis es erschöpft ist. Meistens begeben sich die Monster dann in ihr Nest und legen sich schlafen. Dann muss lediglich noch die Falle neben das Monster platziert werden und die Beruhigungsbomben im Bereich des Gesichts der Bestie gezündet werden. Und tada, das war’s auch schon. Allerdings gibt es keinen Lebensbalken, sodass ihr an den Monstern ablesen müsst, wie weit ihr noch entfernt seid. Gut ablesbare Indikatoren sind humpelnde Monster oder ein Totenkopf-Symbol am Monster auf der Minimap. Das Wichtigste jedoch ist, dass ihr das Monster nicht tötet, denn sonst sind die Fang-Aufträge sofort vorbei. Das Beste am Fangen ist, dass es zusätzliche beziehungsweise bessere Belohnungen gibt.

 

 

Nutzt die Möglichkeiten!

 

Um in Monster Hunter World erfolgreich zu sein, müsst ihr alle Möglichkeiten nutzen, die ihr bekommt. Das bedeutet wichtige Spiel-Features auch immer dann nutzen, wenn es sich anbietet. Relativ früh am Anfang des Spiels lassen sich Untersuchungen und Beutezüge annehmen. Letztere sind immer wieder Miniaufgaben wie „Sammle vier Pflanzen“, „Töte zehn kleine Monster“ oder „Schließt zwei Quests in Gebiet X ab“. Dafür bekommt ihr Forschungspunkte und vor allem Rüstkugeln, mit denen sich die Rüstungen verbessern lassen. Die Untersuchungen sind mehr oder weniger mehrfach wiederholbare Quests, die zusätzliche Belohnungen geben. Beispielsweise „Erjage einen Anjanath“, dafür gibt es dann Zeny und zusätzliche Monster-Belohnungen vom Rang Bronze über Silber bis Gold. Ideal also, um Monster effektiv zu farmen.

 

Des Weiteren schalten sich im Verlauf der Hauptquests immer mehr Features frei. Die Botaniker lassen euch zum Beispiel gezielt Pflanzen, Käfer oder Kräuter anbauen, die nach ein paar Quests geerntet werden können. So müsst ihr nicht ständig in den Gebieten auf die Suche gehen, sondern könnt bequem etwas Anderes nebenbei machen. Durch das Einschmelzen lassen sich gezielt nicht benötigte Items zu wertvolleren Gegenständen tauschen. Ein Händlerschiff bringt seltene Rohstoffe, Wertobjekte oder Verbrauchsgegenstände alle paar Quests zu euch und eure Schnurrtrupp-Safari kann gezielt nach Monstern jagen. Letztere lassen sich durch das Empfangen von anderen Gildenkarten verstärken und benötigen immer fünf Quests, bis ihre Aufgabe erledigt ist.

the author

Neben Strategie-Spielen, mit denen mein Leben als Zocker begann, hege ich große Liebe zu Rollenspielen und Shootern gleichermaßen. Musikalisch bewege ich mich am liebsten im deutschen Rap und allgemein im (Hard)Rock. Als Redakteur konnte ich bereits bei spieletipps erste Erfahrungen sammeln und seit Mitte 2015 schreibe ich für die Redaktion von shooter-szene.de

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