Nintendo verklagt Mobile Game Unternehmen

Da hat jemand die Rechnung ohne Nintendo gemacht: Das japanische Unternehmen verklagt den Mobile Game Hersteller Colopl um 40 Millionen Dollar.

 

Wer sich einer gewissen Technik bedienen möchte, sollte aufpassen, dass sie nicht schon wem anders gehört haben könnte. Dieser Fall ereignete sich jetzt beim japanischen Mobile Game Unternehmen Colopl. Laut den Aussagen des Giganten Nintendos soll der Hersteller Colopl bei seinem Spiel Shiro Neko Project stolze fünf technische Patente verletzt haben. Bei dem Spiel handelt es sich um einen Action JRPG-Titel, der im Google Play Store erhältlich ist.

 

Während des Spiels ist es möglich einen Joystick über den Touchscreen zu bedienen. Für Nintendo kommt dies ihrem Nintendo DS Wrist Strap ziemlich ähnlich, wo man ebenfalls den Spielern die Möglichkeit bietet mithilfe des Thumb Pads einen Joystick auf dem Touch Screen zu nutzen. Stolze 40 Millionen Dollar verlangt das asiatische Unternehmen als Schadensersatz für den Klau des Patents.

 

 

Colopl hat sich bereits zu diesem Vorfall geäußert und vertritt die Meinung, dass diese Klage mehr als unfair sei. Welche weiteren Patente verletzten worden sein sollen, ist nicht bekannt. Wie man es bereits von solchen Rechtsstreitereien gewohnt ist, wird der Prozess sich wohl noch etwas in die Länge ziehen. Aktuell können wir daher noch nicht sagen, ob Nintendo die Klage gewinnen wird oder sich das Gericht zu Gunsten des Angeklagten entscheidet.

 

Was ist eure Meinung? Auf welche Seite würdet ihr euch stellen?

 

Quelle

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Seit 2014 Content-Managerin und Quoten-Mädchen in der Männertruppe. Verrückt nach Bioshock und anderen Shootern, verliebt in Tee, Bücher, Serien und Konnichiwa. Glaubt manchmal, versehentlich in Asien bei der Geburt vertauscht und nach Deutschland verfrachtet worden zu sein. Ohorat? Ohorat.

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