Battlefield 5 verfehlt Sales-Ziele

Wenngleich Battlefield 5 einen überwiegend positiven Eindruck bei den Spielern hinterlassen hat, konnten die gewünschten Sales-Ziele nicht erreicht werden. EA verrät auch, wieso.

Im November 2018 war Battlefield 5 veröffentlicht worden und mit dem neuen Jahr wird es aus diesem Grund auch langsam aber sicher einmal Zeit, sich vor Augen zu führen, wie sich der Titel in den vergangenen Wochen und Monaten gemacht hat. Insbesondere für den Publisher EA war es wichtig gewesen, die gesetzten Ziele mit dem tatsächlich eingetroffenen zu vergleichen. Dabei gelangte man jedoch zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis.

Im Zeitraum vom Release und bis zum Ende des Jahres ließ sich der neuste Shooter des Franchises insgesamt 7,3 Millionen Mal verkaufen. Das hört sich zunächst gar nicht einmal so schlecht an, doch leider werden damit nicht die Ziele erreicht, die sich EA für Battlefield 5 vorgenommen hat. Dazu hätte es noch eine ganze Million mehr an Verkäufen geben müssen. In einem Finanzcall mit dem CEO Andrew Wilson werden auch konkrete Gründe für ein Scheitern genannt.

Einer dieser Gründe ist die nicht zufriedenstellende Marketingkampagne, die man für den Titel aufgesetzt hatte. Wilson spricht dabei von einem Nichvorhandensein eines „kreativen Centers“ beim Marketing, ohne dabei jedoch auf weitere genaue Details einzugehen. Ein weiterer Grund betrifft den Releasezeitraum von Battlefield 5.

Während der Shooter im November gerade erst veröffentlicht worden war und damit mit seinem Vollpreis auf den Markt kam, hatten andere bereits erschienene Spiele heruntergesetzte Preise, um sich für die bevorstehende Weihnachtssaison einzustimmen. Weiterhin waren Fortnite, Call of Duty: Black Ops 4 sowie Red Dead Redemption starke Konkurrenten auf dem Markt.

Zuletzt kommt Wilson auf den geplanten Battle Royale Modus Firestorm zu sprechen, welcher nachträglich im März erscheinen soll. Der CEO bereut die Entscheidung den Modus nach hinten zu verlegt und sich stattdessen auf die Singleplayer-Kampagne fokussiert zu haben.

Vielleicht gelingt es EA jedoch seine eigenen Erwartungen nachträglich zu erreichen, wenn der besagte Modus veröffentlicht wurde. Das wird sich spätestens zum Release von Firestorm und anhand der ersten Eindrücke zeigen.

Welche weiteren Gründe würden euch für die nicht getroffenen Erwartungen einfallen?

Quelle

the author

Seit 2014 Content-Managerin und Quoten-Mädchen in der Männertruppe. Verrückt nach Bioshock und anderen Shootern, verliebt in Tee, Bücher, Serien und Konnichiwa. Glaubt manchmal, versehentlich in Asien bei der Geburt vertauscht und nach Deutschland verfrachtet worden zu sein. Ohorat? Ohorat.

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3 Readers Commented

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  1. Jay Outlaw
    Jay Outlaw on 8. Februar 2019

    Das Spiel ist richtig gut und hat ordentlich Potential. Und einen weiteren Battleroyal Kacke-Modus braucht halt kein Mensch.

  2. Robert Mayer

    Das Problem liegt auch mit daran das vieles zu Release gestrichen wurden.
    Einige so angepriesene elmente gibt es immer noch nicht…..da wundert sich ea/dice …. Hust – lach

  3. Tom Stapelfeldt

    Battlefield 2/3/4 kamen doch sehr gut and und dann kam der settingwechsel… Spiele heut noch gern BF3/4 .

    Obwohl ich auch BF 1942 Gezockt habe haben mir BF1/V Einfach nicht so gut gefallen.

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