Fallout 4: Nuka-World im Test

Mit dem Nuka-World DLC erscheint für das Endzeitrollenspiel Fallout 4 die letzte Erweiterung. Wie diese sich macht, erfahrt ihr in unserer Review.

 

 

Mit dem neuesten DLC „Nuka-World“ von Fallout 4 erhält Fallout 4 bekanntlich schon seine letzte Erweiterung. Während es gespaltene Meinungen zu den bisher erschienenen DLCs gibt, kann die neueste Erweiterung wahrscheinlich die Erwartungen einiger Fans mehr als nur übertreffen. Wie sich Fallout 4 in unserem Test schlägt und ob sich ein Kauf lohnt, erfahrt ihr hier.

 

 

Inhalt und Umfang

 

Genau wie Far Harbor, das bereits im Mai erschien, werdet ihr für das DLC 5,3Gb Speicherplatz benötigen. Mit enthalten sind eine komplett neue Karte auf einem neuen Gebiet, jede Menge neue Waffen, Rüstungen, Bauelemente und passend zum Namen auch eine ganze Reihe an verschiedenen Nuka Cola Mischungen. Das auffindbare Repertoire von neuen Sorten könnt ihr sogar durch das Bauen eines Nuka Cola Mixers erweitern und als ob das noch nicht genug wäre, könnt ihr sogar noch zahlreiche Rezepte finden, mit denen ihr noch mehr exotische Mischungen herstellen könnt. Das interessante daran ist nicht nur die Mechanik an sich, sondern auch die Effekte, die die Mischungen auf eure Spielfigur haben. Auch neu ist ein komplett neues Siedlungsfeature, das es euch erlaubt, eure eigenen Raidersiedlungen zu bauen und von diesen aus sogar andere Siedlungen anzugreifen und für die Raider einzunehmen.

 

 

Dabei habt ihr Zugriff auf drei verschiedene Fraktionen der Raider. Den Anfang machen die Unternehmer, die feinere Kleidung tragen als die anderen und sich für die besseren Raider halten. Ihr oberstes Ziel sind Kronkorken. Dann wären da noch die Jünger, die als Gewalttätigste Bande gelten. Diese haben auch die „Feuerprobe“, die euch aus dem Anfang des DLC bekannt sein sollte, entworfen. Davon ab zelebrieren sie das Töten und zeichnen sich durch ihre oftmals verdeckten Gesichter ab. Die dritte und letzte Fraktion stellt das sogenannte „Rudel“. Passend zu ihrem Namen lassen sie gezähmte Tiere in ihrer Arena antreten und stehen auch auf alles, was sonst noch verrückt ist. Sie fallen aber besonders durch ihre bunten Waffen und Rüstungen auf. Für sie zählen nur Kronkorken und Action.

 

 

Zusätzlich zu dem ganzen neuen Kram wird auch einiges an bereits Vorhandenem erweitert. So könnt ihr in Nuka-World neben vier X-01 Powerrüstungen auch zwei speziell im Nuka Cola Design lackierte T51 Powerrüstungen finden. Auch für die Roboterwerkbank aus dem Automatron DLC gibt es neue Bauteile. Die Roboter, die euch in Nuka World begegnen, spendieren euch mit ein wenig Glück nämlich neue Modifikationen wie Waffen und Panzerungen für die Werkbank.

 

 

Story/ Nebenquest und Sonstiges

 

Die Haupstory von Nuka-World dreht sich rund um den Park und dessen Wiederaufbau. Folgt ihr der Geschichte mit den Raidern, müsst ihr zeitgleich auch die Banden vereinigen und eure Truppe wieder aufbauen. Oder ihr entscheidet euch für den anderen Storyzweig, der euch beim Gespräch mit der örtlichen Ärztin offenbart wird. Mehr wollen wir aus spoilertechnischen Gründen auch nicht zur Hauptstory verraten. Neben der Haupstory gibt es in gewohnter Bethesda Manier nämlich noch zahlreiche Geheimnisse und interessante Locations zu entdecken und vor allem eine ganze Reihe an Nebenquests zum Abarbeiten. Diese bestehen größtenteils nicht nur aus sinnlosen Sammelaufgaben, sondern haben jeweils immer eine kleine Geschichte zu erzählen. Gegen Ende der Story bekommt ihr sogar die Gelegenheit den gesamten Park wieder in Betrieb zu nehmen und anschließend einige der Attraktionen und Fahrgeschäfte zu nutzen.

 

 

Fazit

 

 

Mit Nuka-World endet das Kapitel von Fallout 4 noch nicht einmal ein Jahr nach seinem Release. Fünf lange Jahre haben die Fans auf den neuesten Teil gewartet und wurden teilweise durch fehlende Spielmechaniken oder schlechtes Storytelling enttäuscht. Mit Nuka-World hat man allerdings einiges wieder zum Guten gewendet und gezeigt, dass man einige der Fehler, die man in Fallout 4 gemacht hat, eingesteht und nicht noch einmal machen möchte. So ist es mit dem Raider-Feature nun endlich möglich wieder einen bösen Charakter zu spielen und auch eben solche Entscheidungen zu treffen. Nur das fehlende Karma System würde es noch besser machen. Mit Nuka-World gelingt zumindest ein gelungener Abschluss zu Fallout 4, dass auch in Sachen Erweiterungen einige Fans bisher nicht überzeugen konnte. So bemängelten viele Fans die vielen Workshop Erweiterungen, da diese nicht viel Neues in das Spiel bringen sollten. Nuka-World macht all das mit seinem schieren Umfang wieder wett. Auch für nicht Season Pass Besitzer ist die Erweiterung definitiv einen Blick wert.

the author

Fan von Shootern seit Star Wars Battlefront 2. Dabei geht natürlich nichts über die Mass Effect und Halo Spiele. Ansonsten wird halt alles gezockt was interessant aussieht und vielleicht noch nicht all zu bekannt ist.

Facebook Kommentare:


No comments yet.

Hast du was zu sagen?