Wenn der Arcade-Modus das Beste an Far Cry 5 ist… dann heißt das manchmal viel. Was der Arcade kann und warum sich das Warten lohnen wird:

Far Cry 5 macht einiges anders, im Gegensatz zu seinen Vorgängern. Das ist unlängst kein Geheimnis mehr. Und bei einigen Aspekten versagt der Shooter auf ganzer Linie. Doch eines vorweg: Der Arcade-Mode ist mit so ziemlich das Beste, was Ubisoft der Serie hinzufügen konnte. Auch, wenn sie vielleicht nicht wollten, dass ausgerechnet „Far Cry Arcade“ alles andere in den Schatten stellt.

 

Hier kann man nicht nur auf den PvP-Multiplayer des Spiels stoßen, sondern auch an gute Möglichkeiten, seinem Charakter in der Story wertvolle Perk Points und Geld zu verdienen. Doch was den Arcade so auszeichnet, ist der Editor. Denn hier lassen sich aus allerlei Assets der vorherigen Titel, aber auch von Assassin’s Creed und Watch Dogs ganz eigene Karten zusammenzaubern lassen.

 

Das Spielerlebnis ist dann abhängig von der ausgewählten Karte und dem Matchmaking. Also kein astreiner Multiplayer, wie es CS: GO oder Overwatch einer ist. Aber er sorgt für eine Menge Spaß und lässt kreative Köpfe sich austoben. Ob es ein Versuch ist, PUBG in Far Cry zu implementieren, Dust II oder die Map Nuketown. Dem kreativen Kopf sind keine Grenzen gesetzt.

 

Natürlich kann man auch Singleplayer-Karten spielen. So lassen sich Missionen anderer Spiele wie „Scarif“ aus Rouge One: A Star Wars Story nachbauen. Zwar nur optisch, aber witzig allemal. Ob und wie weit sich dank NPC-Routinen auch tatsächliche Missionen und Quests anderer Spiele nachbauen lassen, wird sich zeigen.

 

Abwarten lohnt sich deshalb, denn größere Projekte werden etwas mehr Zeit brauchen. Wer also schon nach einigen Tagen gequält und gelangweilt von dem Spiel ist, sollte in ein bis zwei Wochen nochmals einen Blick zumindest auf den Arcade werfen. Jedoch nur für diesen Modus sollte man sich den Titel nicht holen. Das ist Arcade dann doch nicht wert.

 

Und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, hier deutlich besser seine Zeit zu vertreiben, als in dem Hauptspiel. Das macht dann schon ein wenig traurig. Far Cry ist halt, was es ist. Ein Shooter im Open-World Gehege, wo weniger die Story, dafür aber die Freiheit sich auszahlt.

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Über mich gibt es nicht viel zu erzählen. 20 Jahre jung, passionierter Gamer seit 17 Jahren und schreibe für mein Leben gerne. Mache mein Abi in VWL und strebe ein Studium in Medienkommunikation an. │

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