Jeder kennt sie und jeder ist ihr schon mindestens einmal begegnet, vorzüglich bei einem erfolgreichen PC-Multiplayerspiel wie Fortnite – der Cheat-Seuche.

 

Ist ein Multiplayerspiel auf dem PC erfolgreich, zieht es Cheater an – so auch bei Fortnite. Der Battle-Royale-Hit muss sich immer wieder mit Leuten auseinandersetzen, die sich nicht so gerne an Regeln halten und sich einen Vorteil verschaffen wollen. Um sich einiges an Stress und Überprüfungen zu sparen, setzt Entwickler Epic Games auf rechtliche Mittel. Der wohl bekannteste Vertreter dieses Kampfes ist bisher Blizzard gewesen. Nun gesellt sich auch das amerikanische Unternehmen in den Kampf gegen die Cheat-Anbieter.

 

In einem Interview sprach nun Rechtsanwalt Dr. Andreas Lober welche Maßnahmen er und seine Kollegen zusammen mit dem Unternehmen ergreifen. Die wohl wirkungsvollsten Mitteln seien Hausdurchsuchungen mit Server-Beschlagnahmungen. Diese Mittel wurden bisher schon in diversen Ländern umgesetzt. Doch auch einstweilige Verfügungen und Schadensersatzforderungen gegen die Anbieter seien wirkungsvoll. Bisher werden allerdings nur die Anbieter belangt, obwohl auch die Nutzer angreifbar seien. Denn im Grunde genommen begehen sie eine Urheberrechtsverletzung, ähnlich wie Raubkopierer. Allerdings werden diese dann nur mit einem Ausschluss vom Spiel bestraft. Erst, wenn Entwickler wie Epic Games die Anwaltskanzleien kontaktieren, greife man ein. Beispielsweise, wenn jemand der Meinung ist, zu unrecht wegen Cheatens gebannt worden zu sein. Dennoch belässt man es hierbei bei den Ausschlüssen aus dem Spiel.

 

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Neben Strategie-Spielen, mit denen mein Leben als Zocker begann, hege ich große Liebe zu Rollenspielen und Shootern gleichermaßen. Musikalisch bewege ich mich am liebsten im deutschen Rap und allgemein im (Hard)Rock. Als Redakteur konnte ich bereits bei spieletipps erste Erfahrungen sammeln und seit Mitte 2015 schreibe ich für die Redaktion von shooter-szene.de. Seit Mitte '17 besitze ich zudem einen eigenen Blog.

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