Publisher Activision Blizzard schließt das Geschäftsjahr mit guten Zahlen, entlässt im gleichen Atemzug aber über 800 Mitarbeiter aus dem Unternehmen.

In der jüngeren Vergangenheit wurde bereits über das Geschäftsjahr von Activision Blizzard spekuliert. Der Publisher sollte ein sehr erfolgreiches Jahr abschließen können, würde aber im gleichen Atemzug mehrere hundert Stellen streichen. Dies bewahrheitete sich nun, denn trotz Rekordumsatz müssen fast 800 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Aktuellen Berichten zufolge sollen diese zwar nicht direkt aus dem Entwicklungsbereich stammen, dennoch ist das ein herber Rückschlag für viele Angestellte. Ein internes Memo von Blizzard-Präsident J. Allen Brack sei dieser „Nicht-Entwicklungsbereich“ in den vergangenen Jahren übermäßig stark gewachsen.

Bedeutet also, es hätte viel mehr Einstellungen gegeben, als man aktuell noch benötige. Diese Entlassungen seien demnach notwendig. In Zukunft wolle man verstärkt auf finanzstarke Marken wie Call of Duty, Overwatch und Diablo setzen. Viele der Mitarbeiter hatten bereits mit den Entlassungen gerechnet, dennoch soll es laut Kotaku zu sehr emotionalen Szenen auf dem Parkplatz des Firmengeländes gekommen sein. Schaut man sich die Zahlen genauer an, ist das Ganze doch sehr verwunderlich. Denn mit 7,5 Milliarden Dollar erwirtschaftete die Firma einen Rekordumsatz. Für das nächste Geschäftsjahr sieht die interne Prognose bei Activision Blizzard zwar „nur noch“ 6 Milliarden Dollar Umsatz vor, dennoch eine enorme Zahl.

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Neben Strategie-Spielen, mit denen mein Leben als Zocker begann, hege ich große Liebe zu Rollenspielen und Shootern gleichermaßen. Musikalisch bewege ich mich am liebsten im deutschen Rap und allgemein im (Hard)Rock. Als Redakteur konnte ich bereits bei spieletipps erste Erfahrungen sammeln und seit Mitte 2015 schreibe ich für die Redaktion von shooter-szene.de. Seit Mitte '17 besitze ich zudem einen eigenen Blog.

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