Mike Wilson ist Mitgründer des Unternehmens Devolver Digital und findet nun klare und deutliche Worte für moderne Gaming-Communities, die zu viel erwarten und zu wenig geben.

 

Der generelle Umgangston im Internet ist nicht gerade angenehm und, dass sich das in der nächsten Zeit nicht bessert, weiß auch Devolver Digital. Während der Reboot Develop äußerte sich Mike Wilson, Mitbegründer des Unternehmens, zu den Spiele-Communities. Viele erwarten, dass es selbstverständlich geworden ist, direkten Kontakt zu den Entwicklern zu haben und direkt mit ihnen kommunizieren zu können. Das wäre in keiner anderen Kunstform so. Gerade, was Indie-Entwickler angeht, stellt das die Personen hinter einem Produkt vor extreme Herausforderungen.

 

Nicht zuletzt deshalb, weil viele Spieler jedes Spiel mit einem Mulitmillionen-Projekt mit mehreren Hundert oder Tausend Mitarbeitern vergleichen. Jedoch verstehen sie nicht, dass es nur begrenzte Möglichkeiten gibt, wenn es nur wenige Entwickler sind. Wilson sagt, dass Spieler großartig darin seien, sich wie absolute Arschlöcher zu benehmen. Das verstehe er nicht. Wenn er sich nach einem harten Arbeitstag die Nachrichten durchliest, würde er nur Beschimpfungen um die Ohren geschmissen bekommen. Für manche Mitarbeiter sei dies kaum auszuhalten. Wörtlich sagte er, dass es gerade für Indie-Entwickler ein Grauen sein kann, da man nicht nur Feedback von Fans, sondern auch von „Monstern“ bekommt.

 

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Neben Strategie-Spielen, mit denen mein Leben als Zocker begann, hege ich große Liebe zu Rollenspielen und Shootern gleichermaßen. Musikalisch bewege ich mich am liebsten im deutschen Rap und allgemein im (Hard)Rock. Als Redakteur konnte ich bereits bei spieletipps erste Erfahrungen sammeln und seit Mitte 2015 schreibe ich für die Redaktion von shooter-szene.de. Seit Mitte '17 besitze ich zudem einen eigenen Blog.

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