Take-Two verteidigt Lootboxen

Der Publisher Take-Two hat sich im Rahmen einer Medienkonferenz zum Thema Lootboxen geäußert und diese nachdrücklich verteidigt.

 

Während einer Medienkonferenz äußerte sich der Präsident von Take-Two zu dem wohl strittigsten Thema zur Zeit. Würde man Spieler fragen, welches System sich negativ auf die Spiele der letzten Jahre ausgewirkt hat, würde man nur eine Antwort hören. Das Thema Lootboxen ist allgegenwärtig und wird es auch noch längere Zeit sein. Für das Bezahlen von Echtgeld erhält man die Chance auf bessere Sachen im Spiel. Da es Zufall – oder Glück – ist, was aus den Kisten kommt, plädieren viele auf Glücksspiel. Das sieht Karl Slatoff allerdings etwas anders.

 

 

Slatoff ist seines Zeichens Präsident von Take-Two Interactive und äußerte sich im Rahmen der Credit Suisse 21st Annual Technology, Media & Telecom Conference zum Thema. So seien Lootboxen seiner Meinung nach kein Glücksspiel. Stattdessen müsse man sogar noch mehr Inhalte in eben diese packen. Man müsse ein Überangebot an Inhalten schaffen und auf die Spielerbindung konzentrieren. Sei man an der Kundenbindung interessiert und zeige dies auch, würde es einfacher fallen, eine Akzeptanz für solche Crates zu schaffen. Seiner Meinung nach müsse man also viel mehr Inhalte in Lootboxen packen, die dem Spieler weiterhelfen und das würde dazu führen, dass Lootboxen plötzlich gut sind. Take-Two-CEO Strauss Zelnick sagte erst vor Kurzem, dass man in Zukunft mehr auf DLCs und Mikrotransaktionen setzen werde.

 

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Neben Strategie-Spielen, mit denen mein Leben als Zocker begann, hege ich große Liebe zu Rollenspielen und Shootern gleichermaßen. Musikalisch bewege ich mich am liebsten im deutschen Rap und allgemein im (Hard)Rock. Als Redakteur konnte ich bereits bei spieletipps erste Erfahrungen sammeln und seit Mitte 2015 schreibe ich für die Redaktion von shooter-szene.de

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8 Readers Commented

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  1. Thomas Kegel
    Thomas Kegel on 5. Dezember 2017

    Wenn die Borderlands 3 oder Red Dead Redemption 2 publishen und mit dem Dreck vollpacken sind diese Spiele für mich gestorben.

  2. Robert Mayer
    Robert Mayer on 4. Dezember 2017

    Traurig nur das leider zu viele Geld in sowas investieren.
    Das einzige was wirklich hilft gegen mikrotransaktionen wäre nicht nutzen.
    Das ist das selbe wie cheaten, wer nichts kann und nicht die Mühe Besitzt sich zu verbessern, holt sich seine Überlegenheit mit Geld….

  3. Jens Schröder

    Typisch… Hauptsache den Spielern immer mehr Geld aus der Tasche ziehen, aber das System kennen wir doch bereits. Es wird Stück für Stück ausgereizt. Heute Lootboxen und in 5 Jahren, wenn jeder im Kopf glaubt, dass Lootboxen Standard sind, dann kommt der nächste Hammer.

    War doch bei den ersten DLCs nicht anders. Früher waren diese Updates kostenfrei. Dann haben sie 5-10 Euro gekostet. Heute kosten DLCs 15-20 Euro. Dann haben sich die Menschen so sehr daran gewöhnt, dass man Mikrotransaktionen rein gebracht hat. usw.

  4. Pascal Perl
    Pascal Perl on 4. Dezember 2017

    Wäre für mehr spiele Inhalt und für ein fertiges Spiel wie alles über Updates bringen und dlcs…. scheiß lootboxen können die sich auch schenken… am sonsten sollen die die spiele für 30€ verkaufen….

  5. Tony Schuster

    Na auch gut.. kann ich mein Geld in andere Sachen investieren als dann in Games

  6. Henry Fair
    Henry Fair on 3. Dezember 2017

    Mehr Inhalte in lootboxen packen? Was dem Spieler gut tut?
    Wie wäre es mit Inhalten die die Spieler auch spielen können?

  7. Björn Schulz

    „Take-Two-CEO Strauss Zelnick sagte erst vor Kurzem, dass man in Zukunft mehr auf DLCs und Mikrotransaktionen setzen werde.“

    na gl. nicht jeder kann son harten aktieneinbruch wie EA überleben 🙂

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