10 Dinge, die jeder Shooter braucht

In dieser Top 10 werden die Elemente aufgezählt, die einen Shooter unserer Meinung nach erst so richtig spaßig und langlebig machen. Dabei sind die Dinge, die ein Shooter unbeding braucht, wie auch die, die diejenigen haben, die spaßiger und langlebiger sind.

 

 

1. Gegner

 

Ein Shooter ohne Gegner ist ungefähr so aufregend wie mit trockenem Sand Burgen zu bauen. Es ist einfach nichts Halbes oder Ganzes.

Was wir in einem Shooter wollen sind Gegner, denn wir wollen ja schließlich auch auf etwas schießen und da kann eine Speerholzplatte nicht lange genug motivieren. Zum Glück gibt es bereits allerhand Arten von Gegnern. Sind es nun reale Spieler oder Bots, in der Schwierigkeit unterscheiden sich beide. Das fairste Ballererlebnis gibt es nach wie vor im Multiplayer, doch auch Bots sind ab und an eine nette Abwechslung. Endlich ist man überlegen und kann sich so richtig austoben, denn da gibt es nicht irgendwen, der immer besser ist als man selber. Doch auch die Intelligenz der Bots lässt hin und wieder mal zu wünschen übrig.

 

Ohne Gegner finden wir uns aber meist nur in alten Spielen wieder, wo der Multiplayer nicht mehr gespielt wird, oder nur noch selten auf privaten Servern.

 

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2. Eine Gute Steuerung

 

Hin und wieder passiert es einmal, dass ein Game auf den Markt kommt, welches speziell für Konsole oder PC entwickelt wurde, und wo die Portierung auf das jeweils andere Medium nicht so ganz geglückt ist. Hier guckt der Spieler meist doof aus der Wasche, wenn die Steuerung zu umständlich ist, oder einfach nur schwammig, denn am PC ist eine Mausbeschleunigung genauso gerne gesehen, wie Camper. Auch stören alle Gamer, wenn ein Spiel plötzlich mit seiner Steuerung einen völlig eigenen Weg geht und man sich erst an die veränderte Belegung gewöhnen muss, wenn man zu faul ist sie umzustellen.

 

 

3. Easter Eggs

 

Nicht immer sind sie leicht zu finden, doch nett sind sie immer und Battlefield 4 hat sie regelrecht zum Abschuss frei gegeben, wonach eine wilde Schnitzeljagd auf genau diese mal kleinen oder großen Gimmicks entbrannte. Aber sei es nun ein Riesenhai bei Battlefield, die Cell-Soldaten Fahrstuhlparty in Crysis 2 oder die bloße Andeutung auf den Easteregg-Raum aus The Book of Unwritten Tales 2, begeistern tun sie uns auf jeden Fall und wir wollen immer mehr von ihnen, denn sie zeigen uns, dass nicht nur die Entwickler immer noch mit Herz dabei sind, sondern auch, dass die Entwickler, zumindest, was die Easter Eggs angeht innovativ denken.

 

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4. Zielgruppen

 

Viele Spiele richten sich an eine bestimmte Zielgruppe von Spielern. Die Gruppen unterscheiden sich nach Alter oder auch nach Spielverhalten. Da gibt es alte und junge Spieler, aber auch Gelegenheits- und Hardcore-Spieler. Ein Spiel auf alle Gruppen zuzuschneiden gleicht einer Sisyphus-Aufgabe. Und eigentlich ist dies auch nicht möglich, da die Ansprüche nicht nur grundverschieden, sondern auch teilweise gegensätzlich sind. Mit Star Wars Battlefront wurde zu Beispiel versucht eine Vielzahl von individuellen Zielgruppen zu erreichen, daher fehlen aber wichtige Eckpunkte, welche das Game für die jeweiligen Gruppen langfristig spannend halten.

 

 

5. Hitboxen

 

Hitboxen, das sind diese unsichtbaren Dinger, die eigentlich getroffen werden, anstatt des sichtbaren Teil eines Spielers. Und gerade hier sorgen schlecht platzierte Hitboxen für Frust. Wer stirbt denn auch gerne, wenn die Kugel 10 cm an einem vorbeifliegt?

 

Genau niemand und daher sind diese fehlplatzierten Hitboxen ein Ärgernis. Besonders häufig treten die allerdings in Autorennen auf, wo man auf einmal an einer unsichtbaren Ecke hängen bleibt und der Wagen sich überschlägt. Auf diese Art und Weise will niemand ein Rennen verlieren und natürlich auch kein Deathmatch, da es einfach nur nervig ist.

 

 

6. Abwechslungsreiches Gameplay

 

Immer nur stur laufen und schießen langweilt jeden nach einiger Zeit, daher möchte man hin und wieder auch mal andere Aufgaben übernehmen dürfen. Ein gutes Mittel zum Zweck sind da die verschiedenen Spielmodi. Denn nur TDM oder DM sind irgendwann einfach zu plump. Da erfrischen Capture the Flag oder Search and Destroy das Gameplay immer ein wenig.

 

Die unterschiedlichen Spiele haben gerne für ihre Spielmodi noch eigene Bezeichnungen, sind aber letzten Endes immer wieder dieselben. Nur hin und wieder und damit viel zu selten fällt den Entwicklern ein neuer Spielmodus ein, welcher die alt bekannte Auswahl noch etwas würzt und frischen Wind in das Spiel bringt. Battlefield 2142 bietet um ein Beispiel zu nennen den Titan-Modus, wo man erst Eroberung um einzelne Raketensilos spielt, um die Schilde des gegnerischen Titan zu zerstören und dann in diesen eindringen und diverse Objekte zerstören muss. Das erinnert wiederrum an den Rush-Modus, da man erst bestimmte Objekte ausschalten muss, um an die nächsten zu gelangen.

 

 

7. Abwechslungsreiche Maps

 

Nicht minder wichtig als ein schickes Gameplay sind die Maps auf denen man sein Unwesen treibt. Aber auch hier ist Abwechslung das A und O. Wer will schon immer in einer zerstörten Stadt oder einem Wald kämpfen? Deshalb gibt es schon immer eine menge Unterschiede in der Varietät der Regionen und Geländen der Karten. Dschungel, Wüste oder doch eine Schneelandschaft gefällig? Alles kein Problem mehr, doch ist das Aussehen nicht nur von Bedeutung. Auch sollte sich Gebäudekampf mit weiten Passagen abwechseln, um unser volles Geschick zu fordern. Wir wollen als Spieler schließlich gefordert werden, ansonsten könnten wir uns auch einfach den Stein-Simulator zu Genüge führen.

 

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8. Abwechslungsreiche Waffen

 

Es gibt tausende Waffen in Shootern und immer wieder sind diese auch ziemlich gleich. Hier und da sind ein paar Werte geändert worden, dennoch ist man mit jeder nahezu gleich unterwegs. Sicherlich gibt es viele, die jetzt aufschreien. Klar ist, dass in Spielen wie Battlefield, CoD und auch Arma die Waffen natürlich ähnlich sind und es auch sein müssen. Hierbei handelt es sich schließlich um solche, die echt wirken sollen.

 

Aber es gibt dann noch die anderen Arten von Shootern, die sich nicht so ernst nehmen, und gerade hier ist die Variation der Waffen doch nicht immer sonderlich abwechslungsreich, obwohl Spiele wie Saints Row aufzeigen, wie cool Waffen sein können. Aber auch ältere Spiele wie Unreal Tournament enthalten Waffen, welche sich grundsätzlich voneinander unterscheiden und wo jede ihren eigenen Kampfstil benötigt, um nicht als Hundefutter zu enden.

 

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9. Netcode

 

Ach ja, der Netcode. Ein Begriff, der sich vor allem in den letzten Jahren durch Battlefield 4 regelrecht in unsere Köpfe geballert hat. Es gab schließlich genügend Aufreger. Man stirbt, obwohl man schon um die Ecke gegangen ist oder die eigenen Schüsse treffen nicht, obwohl man doch deutlich vor dem Gegner geschossen hat. Solche Probleme verursacht ein schlechter Netcode.

 

Kann man dies verhindern? Spiele wie CS:GO schaffen es zu mindestens seit jeher. Und auch die alten Battlefield-Spiele haben dies immer in einem angemessenen Rahmen gehalten, aber auch in anderen kleineren Spielen fällt immer mal wieder ein schlechter Netcode auf und sei es lediglich das Verbinden mit dem Onlinedienst, wodurch Achievements und die Scores der Freunde angezeigt werden. Ständige Benachrichtigungen, dass die Verbindung unterbrochen wurde, nerven den Spielfluss und nehmen somit den Spielspaß. Dann lieber keine Onlineverbindung und gut ist.

 

10 Motivierungssystem

 

Stellen wir uns die Frage, warum wir ein Spiel spielen, gibt es viele Antworten. Doch auf die Frage, welches Spiel uns zuletzt so richtig motiviert hat weiter zu machen und noch das eine oder andere zu erreichen, dann war es doch bei denjenigen, die es gespielt haben, Fallout 3. Man kann hier stundenlang Häuser nach Loot durchsuchen und jedes Mal ist es ein kleines Abenteuer.

 

Valve hat sich für CS:GO etwas Eigenes ausgedacht. Der Waffenskin Markt und die Chance im Ranking aufzusteigen hat selten so viele Spieler über eine so lange Zeit motiviert. Doch sind wir mal ehrlich: Ränge aufsteigen, Skins und Extras freischalten oder einfach so weitere Ausrüstung finden scheinen die heutigen Mittel zur Motivation zu sein.
Bei der Ansicht weine ich ein wenig den Zeiten nach, in denen es solche Dinge noch nicht gab und ich das Spiel gesuchtet habe, weil ich Spaß am Gameplay hatte und sich das Spiel trotzdem gut angefühlt hat. DOOM 3, aber auch neuere Spiele wie Star Wars Battlefront (das alte Game) fallen mir da direkt ein. Ich habe die Kampagnen wieder und wieder gespielt oder mich immer aufs Neue in dieselbe Schlacht gestürzt, ohne dass ich irgendetwas freigeschaltet habe. Das Spiel zu spielen hat schlicht Spaß gemacht und das über Jahre hinweg.

 

 

So, jetzt bist du gefragt! Siehst du die Punkte ähnlich, oder hast du noch weitere Punkte, die ich nicht erwähnt habe, dir aber wichtig sind? Schreib es in die Kommentare!

the author

Hi, ich bin der Multigestern und seid 2014 bei Shooter-sZene tätig. Ich bin leidenschafftlicher Gamer und zudem auch noch ein Technikfanatiker. Passt doch wa?

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