Kommentar: Was uns an Battlefield 1 stört (Teil 5)

Es gab viel zu sagen und nun kommen wir zum Abschluss. Was uns an Battlefield 1 stört Teil Fünf offenbart mein Schicksal.

Ein Kommentar geht zu Ende. Mit was uns an Battlefield 1 stört wollte ich euch näher bringen wie schlecht das Game ist. Und dennoch spielen es tausende Gamer, sowie auch meine Wenigkeit. BF1 hätte das Potential gehabt ein genialer 1. Weltkrieg Shooter zu werden, doch der Hype ging zu Neige. Zu viele Causal Elemente entzweiten die komplette BF-Community und wir können nur hoffen dass der nächste Titel wieder seine Ursprünge heimsucht. Was es für ein nächstes Setting geben könnte, ihr ihr hier nach lesen. Ebenfalls konnten wir in Erfahrung bringen, welcher Titel 2018 erscheinen könnte. Diese Info könnt ihr hier nachlesen.

 

Zurück zum Thema

Zum Zeitpunkt des Artikels habe ich, oh Überraschung, keine 100 Stunden BF1 auf dem Konto. Weshalb dies so ist, habe ich in meinem Vorgängerartikeln teilweise klar gemacht. Doch möchte ich hier nicht nochmal über das Spiel lästern. Heute gehe darauf ein warum ich, trotz meiner geringen Spielzeit, doch immer wieder ein Match starte und es auch beende. Es gibt heutzutage kaum etwas was mir an Shootern taugt.

 

 

Die anderen Shooter

Sniper Elite 4: Habe ich mit sehr großer Begeisterung durchgespielt, doch langzeitspaß blieb dann aus. Auch der Multiplayer beziehungsweise der Ko-Op Modus führte nur bedingt zur spaßigen Runden.

 

Overwatch: Ist so ein gehypter Titel, dass er mich gar nicht interessiert. Obwohl das Game super sein soll.

 

Wolfenstein II: The New Colossus, war ein genialer Singleplayer doch auch hier reizen mich die DLC’s überhaupt nicht. Und einen Multiplayer gibt es nicht. Was auch gut ist. Der Titel ist zu gut, als dass man Gefahr läuft alles mit einem Multiplayer kaputt zu machen.

 

Call of Duty: Ich für meine Teil war von Anbeginn ein CoD Fan und wie ich es auch gesichtet habe. Doch mit den Jahren wurde es schlecht. Erbärmlich schlecht, weshalb ich der Serie den Rücken zuwandte. Mit Call of Duty: WW2 möchte ich das Glück neu versuchen. Doch habe ich noch zu wenig Zeit damit verbracht, als das meine Meinung hier Gewicht trägt.

 

Rainbow Six Siege: Ist an sich ein schöner Shooter, doch könnte ich bis heute heulen, dass der Ranked Modus immer noch in der Beta Phase ist. Dies zeigt wie bescheiden, die Entwickler von Ubisoft sind und ihre Probleme nicht auf die Reihe bekommen. Dass es in der Beta Phase stecken bleibt, zeigt sich im Spiel gravierend. Selbst gute Spieler haben beim Corner-Advance keine Chance und dies deprimiert. Trotz dem hohen Maß an Strategie und Taktik habe ich irgendwie das Interesse an den Titel verloren.

 

Zum Schluss

Ich Liebe und Hasse Battlefield 1. Ich kann nicht mit und auch nicht ohne. Es macht mir einfach noch zu viel Spaß Battlefied zu zocken. Doch geht diese Spirale weiterhin abwärts, dann wechsle ich auf Farmvile und vernichte alle braven Mitspieler um den digitalen Blutdurst stillen zu können. Ich persönlich kann nur hoffen, dass sich die Entwickler der Battlefield Reihe besinnen und wieder eine Top-Shooter veröffentlichen. Battlefront 2 wird es wohl nicht. Doch mal sehen was nächstes Jahr so vor der Haustür stehen wird. Wie auch hier kommt noch zum Abschluss die letzte Meinung einer meiner Kollegen der Shooter-sZene.de.

 

 

Dankeschön fürs lesen und ich hoffe ich konnte euch ein wenig mit den Kommentaren unterhalten. Mit freundlichen Grüßen NeroTheStranger.

Fazit – Battlefield 1 „Max151515I“

Während Nero noch eben meinte, dass 100 Stunden wenig seien in Battlefield 1, dann leg ich noch einen „oben drauf“. Beziehungsweise noch einen drunter. Denn ich komme (aktuell) auf keine 10 Stunden in Origin. Warum sehe ich mich also im Recht, hier meine Meinung zu schreiben?

 

Ich habe Battlefield in der Beta-Phase bereits alleine und mit Freunden gespielt. Und es zeichnete sich ab, dass zwischen mir und dem neuen Weltkriegs-Shooter keine Freunde werden. Also habe ich den Titel nie gekauft. Erst, als Battlefield 1 wieder über Origin Access verfügbar wurde, habe ich ein Teil meiner Festplatte geopfert und dem Shooter noch eine Chance gegeben.

 

Ich liebe Shooter über alles, ich bin mit ihnen (beinah) groß geworden. Battlefield: Bad Company 2 befindet sich dabei schon seit 7 Jahren auf meinem Steam-Account. Später kam dann Battlefield 3, Counter Strike: GO und mehr. Viel früher noch habe ich Open-Word „Shooter“ gespielt, wie Vice City.

 

Es ist schwer in Worte zu fassen. Liegt es an der Grafik? An dem Setting? Wohl kaum, denn den ersten Weltkrieg hat DICE sehr, sehr gut eingefangen. Doch also am Gameplay. Während ich Nächte in Battlefield 4 verbringen kann, ohne Müde zu werden, frustet einen Battlefield 1 ohne Ende. Nicht einmal FIFA schafft es, so eine Wut in mir auszulösen.

 

„Battlefield 1 ist nicht einmal die 4 € in Monat wert“

Am meisten indes ärgert mich aber, dass man Waffen nicht noch wie in Battlefield 4 durch das Spielen der Klasse an sich oder der Waffe „auflevelte“ und/oder freischaltete. Sondern man Warbonds verdienen muss. Und diese muss man dann natürlich noch sehr, sehr gezielt und überlegt investieren. Damit man ja nichts Falsches „kauft“. Ich habe keine Freiheit, mich auszuprobieren. So was erwarte ich in einem MMO, als Beispiel. Aber doch nicht in Battlefield 1. Bis ich kapiert hab, was diese Warbonds überhaupt sind… da hätte ich zwei 110 Level Druiden in World of Warcraft hochgezogen.

 

Dazu, wie vorher schon angesprochen, sind all die Interface-Optionen eine reine Katastrophe. Während man in vorherigen Battlefield-Teilen noch eher den Überblick behält, wird das dann noch schwerer in Battlefield 1. Erinnert mich an Skyrim, wo Bethesda tatsächlich für Konsolen optimierte Interface auf den PC importierte. Mit der Maus und Tastatur eine Steuer-Katastrophe. Nur in Skyrim kann man fix die SkyUI installieren, das ist in Battlefield 1 nicht so einfach mit dem Modden.

 

In Battlefield 4 kann ich mit zufälligen Leuten zu viert ein Dach über den Fahrstuhl stürmen, ohne Worte und nur mit Zeichen kommunizieren. Und umgekehrt weiß (fast) jeder, wie er das Dach zu verteidigen hat. Keiner stürmt einfach einen Punkt, man bleibt zusammen, man hilft sich gegenseitig. Auf den Support mit fetter Sprengladung ist Verlass, der Techniker repariert dein Fahrzeug und der Assault wirft dir ein Heal-Pack zu. Dieses Gefühl gibt es in Battlefield 1 nicht. Jeder für sich. Und man bekommt das Gefühl auch nicht vom Spiel vermittelt. Es scheint egal zu sein, ob ich gemeinsam mit jemanden oder alleine in das offene Feld stürme. Und dabei ist Battlefield 4 nicht mal das Nonplusultra was Teamplay angeht.

 

Deshalb, spielt Overwatch oder Rainbow Six: Siege. Battlefield 1 ist nicht einmal die 4 € in Monat wert, die ich für Origin Access zahle.

 

Was uns an Battlefield 1 stört (Teil 1)

 

Was uns an Battlefield 1 stört (Teil 2)

 

Was uns an Battlefield 1 stört (Teil 3)

 

Was uns an Battlefield 1 stört (Teil 4)

the author

Seit es Doom und Wolfenstein 3D gibt bin ich Ego-Shooter Spieler durch und durch. Einige wenige Rollen-, Strategie- sowie Jump and Run- Spiele bekamen auch meine Aufmerksamkeit und entwickelten mich zu einem vielseitigen Spieler. Zocken ist für mich ein qualitatives Unterhaltungsmedium und taucht mich immer wieder in neue Welten ein.

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1 Readers Commented

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  1. Jens Schröder
    Jens Schröder on 20. Dezember 2017

    Mich stört, das EA die Menschen kackendreist abzieht und die ganzen Volltrottel das mit sich machen lassen. Schade drum ^^

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