Mit World War Z gelang dem Entwicklerstudio Saber Interactive ein Überraschungserfolg. Nun schlägt die Embracer Group zu und kauft das amerikanische Studio.

Mit Saber Interactive, dem Entwicklerstudio hinter World War Z, erweitert die Embracer Group ihr Portfolio an Studios. Ehemals war die Group als THQ Nordic AB bekannt und ist die Mutterfirma von THQ Nordic. Im letzten Jahr kaufte man bereits mehrere Enwickler – etwa Warhorse Studios (Kingdom Come Deliverance), Gunfire Games (Remnant from the Ashes) und Piranha Bytes (Elex). Zudem wurde erst vor Kurzem bekannt, dass sie drei neue Entwicklerstudios ins Leben rufen und dafür Veteranen der Industrie verpflichten wollen.

 

Auf einer Investoren-Präsentation gab Embracer-CEO Lars Wingefors nun die Akquirierung von Saber Interactive bekannt, die ab sofort Teil der Strukturen sind. Noch ist allerdings offen, welcher Publisher in Zukunft den Vertrieb des Studios übernehmen wird. Zu den wahrscheinlichsten Kandidaten zählen THQ Nordic oder Koch Media und dessen Publishing-Abteilung Deep Silver. Den Kauf des Studios hat die Embracer Group sich einiges kosten lassen. So sollen 150 Millionen US-Dollar direkt an die Besitzer gehen. Außerdem sind bis zu weitere 325 Millionen US-Dollar möglich, wenn gewisse Geschäftsziele erreicht werden. Neben dem Überraschungserfolg World War Z konnte man sich auch anderweitig erfolgreich zeigen. Zusammen mit CD Projekt arbeitete man beispielsweise an der Switch-Portierung von The Witcher 3 oder zusammen mit Dontnod an der Portierung von Vampyr.

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Neben Strategie-Spielen, mit denen mein Leben als Zocker begann, hege ich große Liebe zu Rollenspielen und Shootern gleichermaßen. Musikalisch bewege ich mich am liebsten im deutschen Rap und allgemein im (Hard)Rock. Als Redakteur konnte ich bereits bei spieletipps erste Erfahrungen sammeln und seit Mitte 2015 schreibe ich für die Redaktion von shooter-szene.de. Seit Mitte '17 besitze ich zudem einen eigenen Blog.

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