Der Battle Royale Shooter PUBG verliert an seinem Glanz: In den vergangenen Wochen und Monaten macht sich ein rapider Spielerrückgang bemerkbar.

 

Noch vor nicht allzu langer Zeit hatte PUBG einen Rekord nach dem anderen gebrochen, zahlreiche Spieler begeistert und die Spitzenplätze auf Steam erklommen. Doch der Glanz des Battle Royale Shooters scheint ein wenig abgenommen zu haben, wenn man es milde ausdrücken möchte. Die Statistiken auf Steam zeigen, dass es in den vergangenen Monaten zu einem rapiden Spielerrückgang gekommen ist.

 

So hatte PUBG im Januar noch insgesamt 3,2 Millionen aktive Spieler gehabt, die sich zeitgleich in die Runden stürzten, um am Ende als Sieger hervorzugehen. Aktuell sind es nur noch 1,7 Millionen, was ein Rückgang von fast 50 Prozent bedeutet. Trotz dessen bleibt der Shooter zwar weiterhin ziemlich erfolgreich, doch den rapiden Verlust sollte man auch nicht ganz außer Acht lassen. Dafür könnte es mehrere Gründe geben.

 

Am nächsten liegt die Vermutung, dass Fortnite: Battle Royale einige Interessenten angelockt hat, sodass die PUBG-Spieler zu dem anderen Titel gewechselt und dort geblieben sind. Allerdings könnten sich die Spieler auch aufgrund von auftretender Bugs, Serverproblemen und Co. dazu entschlossen haben, das Spiel wieder zu deinstallieren. Durch die Beliebtheit des Genres haben sich mittlerweile zahlreiche weitere Publisher dafür entscheiden, ebenfalls an dem Erfolg teilhaben zu wollen und eigene Spiele bzw. Modi für ihre Titel zu entwickeln. Auch das könnte ein Grund dafür sein, evtl. einfach genug von dem Genre zu haben.

 

Welchen Grund haltet ihr für wahrscheinlich? Zockt ihr noch PUBG oder gehört ihr gerade zu der Gruppe, die den Titel in den vergangenen Wochen nicht mehr angerührt hat?

 

Quelle

the author

Seit 2014 Content-Managerin und Quoten-Mädchen in der Männertruppe. Verrückt nach Bioshock und anderen Shootern, verliebt in Tee, Bücher, Serien und Konnichiwa. Glaubt manchmal, versehentlich in Asien bei der Geburt vertauscht und nach Deutschland verfrachtet worden zu sein. Ohorat? Ohorat.

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8 Readers Commented

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  1. Marvin Achilles

    Wenn man immer mehr F2P Mechaniken in einen Kauftitel steckt und diese Angebote dann sogar weniger lohnen als in einem F2P-Spiel, dann muss man sich doch nicht wundern.
    PUBG Corp bekommt den Hals einfach nicht voll und fährt das Franchise an die Wand.
    Deswegen muss man auch zunehmend versuchen die Schuld bei anderen zu suchen um sich einen Mehrverdienst stattdessen zu erklagen.
    Wer dieses Gehabe noch unterstützt, sollte mal seinen moralischen Kompass prüfen lassen und ein IQ-Test wäre auch angemessen…

    Die Konkurrenz schläft nicht und man kann nicht von einem unendlichen fiktiven Wachstum ausgehen (oder darauf angewiesen sein).

    Hier auch nochmal vielen herzlichen Dank an unsere Influenzer aller Nationen, die die Leute auf diesen Zug gehyped haben…

  2. Björn Schulz

    und als nächster folgt dann fortnite, da spielen halt nur mehr weil f2p

  3. Thomas Gunkel

    Würde das Game lieber ohne Todeszone zocken wette dann machts mehr bock ^^…nach 2 dinner und 10 toden hab ich meistens sowieso gar kein bock mehr. Das genre is eh schon ausgelutscht, ich würde „JETZT“ den mod auch gar nicht mehr reinbauen in irgendein spiel.

  4. Johannes Hübert

    Na hoffentlich geht das verschissene Spiel bald endlich zuhause grunde! Verstehe diesen dummen Hype um so ein verkacktes Game nicht

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