Amazon versucht sich schon seit einigen Monaten auf dem Videospielmarkt zu etablieren. Nun hat das Unternehmen mit Luna einen eigenen Game Streaming Service ins Leben gerufen.

 

Amazon möchte ein Stück von dem Videospiel-Kuchen abhaben. So hat das Unternehmen vor einiger Zeit ein eigenes Studio auf die Beine gestellt, um Spiele wie New World und Crucible auf den Markt zu bringen. Mit Luna wagt man jetzt auch noch den Vorstoß in Richtung Game Streaming Service.

 

Die Goolge Stadia ist, wenn man von Microsofts Pilotprojekt einmal absieht, alleiniger Vorreiter im Bereich Streaming für Videospiele. Sie konnte sich mittlerweile auch schon so gut auf dem Markt etablieren, dass Spiele-Entwickler diese Plattform ebenfalls zum Launch ihrer Titel in Erwägung ziehen.

 

Nun geht auch Amazon mit „Luna“ ins Rennen. Mit einem Einstiegspreis von monatlich 5.99 Euro möchte das Unternehmen den Spielern die Möglichkeit geben unterschiedliche Titel auf zwei unterschiedlichen Endgeräten spielen zu können. 4K und 60FPS werden dabei ebenfalls für ausgewählte Spiele versprochen.

 

Passend dazu gibt es auch den sogenannten „Luna Controller“, welcher so konzipiert wurde, dass er sich direkt mit den Servern des Cloud Systems verbindet, um die Latenzzeit so gering wie möglich zu halten. Erste Tests scheinen dies bisher auch bestätigen zu können.

 

Zu den Spielen, die als Launch Titel verfügbar gemacht werden sollen, fallen unter anderem Resident Evil 7, Control, Panzer Dragoon, A Plague Tale Innocence, The Surge 2, Yooka-Laylee, GRID, Abzu und Brothers: A Tale of Two Sons. Weitere Spiele sollen folgen.

 

Aktuell ist der Service nur für den US-Raum zugänglich. Ob wir uns hierzulande auch einmal darauf stürzen können, ist bislang noch unbekannt. 

 

Selbst wenn wir es noch nicht testen dürfen, wie ist euer erster Eindruck? Wie schätzt ihr den Erfolg im Vergleich zur Stadia ein?

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Seit 2014 Content-Managerin und Quoten-Mädchen in der Männertruppe. Verrückt nach Bioshock und anderen Shootern, verliebt in Tee, Bücher, Serien und Konnichiwa. Glaubt manchmal, versehentlich in Asien bei der Geburt vertauscht und nach Deutschland verfrachtet worden zu sein. Ohorat? Ohorat.