Call of Duty: WW2 – Erster Eindruck

Die gamescom 2017 läuft auf Hochtouren, während wir uns schon mal das neue Call of Duty: WW2 anschauen konnten und euch einen ersten Eindruck geben.

 

Die gamescom eröffnete am Dienstag, den 22. August 2017 für Fachbesucher und für Vertreter der Presse. Der perfekte Tag also, um neue Spiele anzuspielen und sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, ob es ein Flop werden könnte. Vorne weg muss man erwähnen, dass alles relativ chaotisch bei Activision ablief, allerdings hat am Ende dann doch noch alles geklappt. Passend zum Termin fanden wir uns also beim Stand ein und konnten durchgehen. Am entsprechenden Platz hingesetzt, Controller in die Hand genommen und Headset auf. Bevor die Runde gestartet hat, hat man sich mal alles genauer angeschaut.

 

Was sofort auffällt ist, dass es keine typische Lobby mehr gibt. Fraglich ist, ob es so bleibt, wie wir es gesehen haben, oder sich nochmals ändert. Es gab einen Übersichtsbildschirm, in dem alle zwölf Personen, die sich in der Lobby befanden, angezeigt wurden. Man konnte sie inspizieren, genauer angucken und sah, an den Standardklassen, welches Outfit sie haben. Seinen eigenen Charakter und seine „Klassen“, konnte man sich anschauen, allerdings nicht verändern. Die Steuerung ließ sich ganz einfach durch wenige Klicks auf die Vorlieben anpassen. Beispielsweise gibt es einen Preset, bei dem der Nahkampfangriff auf der Kreis-Taste ist, und das Hinlegen auf dem rechten Stick. Hier sollten also alle Wünsche erfüllt werden.

 

Ein sicherlich interessantes Thema werden wohl die Killstreaks sein. Standardmäßig ausgewählt waren drei verschiedene. Einmal konnte man Molotowcocktails durch die Gegend werfen und als nächstes gab es eine Drohne. Also, die Gegner wurden auf der Minimap markiert, wie man das eben aus der Reihe so kennt. Mit der dritten Streak konnte man eine Bombe abwerfen lassen, die man selbst steuern kann und auf die Gegner herabrieseln lässt. Es gab noch ein paar mehr, hier konnte man sich allerdings nur die Beschreibungen durchlesen, ändern ließen sie sich in der Version leider nicht.

 

 

Insgesamt durfen wir zwei Runden – auf der PlayStation 4 – daddeln. Die erste Runde war ein ganz normales Team-Deathmatch auf der Map „Aachen“. Wirklich viel an Aachen hat eigentlich nicht erinnert, es war halt eine zerstörte, wahrscheinlich zerbombte, Stadt. Hier fühlte man sich eigentlich sofort wie in Battlefield 1 – rein vom Design her. Das verflog jedoch relativ schnell, da dann das typische Call of Duty-Feeling aufkam. Klasse natürlich ausgewählt und sofort rein in die Action. Die Waffen fühlen sich schon gut an, das Gameplay ist frisch und doch bekannt. Schnell, actionlastig und immer weiter. Typisch Call of Duty eben.

 

In der zweiten Runde gab es dann den neuen „War“-Modus zum Testen. Begonnen haben wir auf Seite der Angreifer. Für Leute, die nicht wissen, wie das funktioniert eine kurze Erklärung. Als Angreifer müssen wir einen Panzer bis in die gegnerische Basis eskortieren, dann haben wir gewonnen. Auf dem Weg dahin stellt man uns verschiedene Aufgaben wie, „Baut eine Brücke“ oder „Zerstört das Waffenlager“. Auf der Verteidigerseite muss man eben das Erreichen jener Ziele der Angreifer verhindern. Spielt man hier nicht taktisch, muss man sich schon ziemlich anstrengen, um was zu reißen. Gerade an der Stelle mit der Brücke gibt es immer mindestens eine Möglichkeit, den „bauenden“ Spieler zu sehen und eben auch zu töten. Bekommt man als Angreifer hier keinen Schutz des Teams, ist das Ganze schnell vorüber. Auf Seiten der Verteidiger, sieht das Spiel ähnlich aus. Gibt es kein Teamwork, steht die Niederlage schon festgeschrieben.

 

Das, was wir sehen konnten, lässt hoffen. Gerade der Flop des letzten Jahres ließ die Community nicht unberührt. Sledgehammer Games machte mit dem Schritt zum Zweiten Weltkrieg wieder etwas Richtig. Und mit dem Gameplay bisher auch. Das, was wir spielen konnten, erinnerte an die „glorreiche Zeit“ des Franchise. Es könnte tatsächlich Back to the Roots gehen und wieder ein sehr guter Titel sein. Wir sind auf die Private Beta gespannt, die Ende August exklusiv für die PlayStation 4 beginnt und Anfang September für PlayStation 4 und Xbox One.

the author

Neben Strategie-Spielen, mit denen mein Leben als Zocker begann, hege ich große Liebe zu Rollenspielen und Shootern gleichermaßen. Musikalisch bewege ich mich am liebsten im deutschen Rap und allgemein im (Hard)Rock. Als Redakteur konnte ich bereits bei spieletipps erste Erfahrungen sammeln und seit Mitte 2015 schreibe ich für die Redaktion von shooter-szene.de

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6 Readers Commented

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  1. Thomas Becker

    Warum gibt es eigentlich keine Beta für PC? Hat da jemand Angst, dass das Game schon im Voraus zerfetzt wird?

  2. Michael Herrmann

    Ich glaube ihr habt da ein Fehler im Text „Wir sind auf die Private Beta gespannt, die Ende August exklusiv für die PlayStation 4 beginnt und Anfang September für PlayStation 4 und Xbox One.“

  3. David Gms
    David Gms on 24. August 2017

    Wo ist der „bezahlt‘ icon?

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