In der noch immer andauernden Debatte um Mikrotransaktionen haben sich die Entwickler hinter PUBG gegen Pay2Win-Lootboxen ausgesprochen.

 

 

Vielen von euch sind sie sicherlich ein Dorn im Auge, und auch der Publisher EA hat sich in der aktuellen Debatte nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die Rede ist von Lootboxen und Mikrotransaktionen, besonders aber die dreiste Möglichkeit, sich durch solche einen Vorteil erkaufen zu können. Losgetreten wurde dies erst durch das groß angekündigte Spiel Star Wars Battlefront 2, welches dank umstrittener Mikrotransaktionen in die Kritik geraten ist. Um selber die eigene Position zu stärken und der Community den Glauben an faire Spiele zu bewahren, bekräftigen immer mehr Entwickler ihren Standpunkt gegen ein solches Pay2Win-System mit Lootboxen.

 

So auch Entwickler von PUBG. Auf der Global Game Exhibition in Korea verkündete der leitende Game Designer bei Bluehole, Changhan Kim, dass sie strikt gegen Pay2Win-Lootboxen sind, die einen Einfluss auf das Spielgeschehen haben könnten. Kisten mit kosmetischen Teilen jedoch, die die Erscheinung der eigenen Spielfigur ändern, sind laut Kim der letzte Renner, auch in PUBG. Er hat auch neue Kleidung in Aussicht gestellt, jedoch hat der Release des Shooters momentan die höchste Priorität. Inwiefern bei Pay2Win-Lootboxen auch von den geplanten Twitch-Abwurfkisten von Fans für Streamer die Rede ist, sei dahingestellt.

 

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