Cyberpunk 2077: Zwischen Freude und Druck

Cyberpunk 2077 hat die Medien auf der E3 in Wallung gebracht und die Fans umso gespannter auf den Titel werden lassen. Das bedeutet für die Entwickler jedoch nicht ausschließlich etwas Gutes.

 

Erst war es The Witcher 3 und jetzt ist es Cyberpunk 2077, mit denen die Beliebtheit und Präsenz von CD Projekt Red gewahrt wird. Während Geralt von Riva ständig mit zahlreichen Awards gelobt wurde und viele Medien sich positiv zum Titel äußerten, war es schon fast vorprogrammiert, dass sich bei einem neueren Spiel der Entwickler direkt ein großes Interesse anbahnt.

 

Gesagt, getan. Nach der Ankündigung von CD Projekt Reds neuem Streich Cyberpunk 2077 war der Andrang von den Medien und den Spielern sehr hoch. Man wollte über alle Details bescheid wissen, Interviews führen und erste Bilder und Videos sehen. 

Darüber können sich die Entwickler selbstverständlich freuen. Schließlich ist das Interesse der Spieler so groß, dass sich das am Ende auch positiv auf die Anzahl an verkauften Kopien von Cyberpunk 2077 auswirken kann. Auch die diesjährige E3 gab dieses Bild noch einmal wieder: Über keinen anderen Titel wurde mehr in den Medien geschrieben als über den von CD Projekt Red.

 

In einem Interview äußerte sich der Quest Director Mateusz Tomaszkiewicz, ebenfalls positiv über diese große Publicity. Allerdings ist damit auch ein großer Druck verbunden, den die Entwickler mit Ankündigung des Releasedatums mehr denn je spüren. Die Erwartungen der Spieler muss mindestens getroffen werden. Ein Fauxpas darf man sich nicht erlauben. Das bleibt stets die andere Seite der Goldmedaille, die jede Person und jedes Unternehmen erwartet, dass einen großen Erfolg verzeichnen konnte. 

 

Das gesamte Interview könnt ihr euch hier durchlesen. 

 

Könnt ihr den Druck nachvollziehen?

the author

Seit 2014 Content-Managerin und Quoten-Mädchen in der Männertruppe. Verrückt nach Bioshock und anderen Shootern, verliebt in Tee, Bücher, Serien und Konnichiwa. Glaubt manchmal, versehentlich in Asien bei der Geburt vertauscht und nach Deutschland verfrachtet worden zu sein. Ohorat? Ohorat.

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4 Readers Commented

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  1. No Aim
    No Aim on 23. Juni 2019

    Solange die keine Third Person option einbauen, wird es von mir eh nicht gekauft. Hasse Ego shooter so sehr nach all den Jahren. Jetzt kommt gleich wieder einer und schreibt das ist aber ein RPG. ja mag sein dennoch bleibt es ein Ego Shooter. Keine Third Person Option = Kein Grund zum Kauf.

    • Jens Schröder

      Was verändert sich denn bei Dir durch den 3rd Person Modus? Ego Perspektive spielt sich doch i.d.R. viel besser.

    • Mike von Matterhorn

      Jens Schröder sagt doch sein name schon. Er hat kein aiming.

      Mit 3rd Person kann er um Ecken gucken und braucht keinen skill.

    • No Aim
      No Aim on 23. Juni 2019

      Mike von Matterhorn ja das wird es sein in einem Singleplayer Game xD Spiele nur noch Third Person Games (ausgenommen Rainbow six Siege) weil ich mich so besser mit dem char Identifizieren kann. In der Ego perspektive fehlt einfach alles ausser der langweilige blick auf die Waffe.

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