Die heftige Kritik als Reaktion auf die Ankündigung von Diablo Immortal scheint bei Blizzard tief zu sitzen, denn sie verstehen die Fans nicht.

 

Trotz großer Ankündigungen ist die diesjährige Blizzcon für Blizzard ein Desaster geworden, der Grund dafür ist Diablo Immortal. Im Vorfeld gab es immerhin immer wieder Gerüchte, dass auf der hauseigenen Messe ein großer Diablo-Titel vorgestellt wird. Auch, dass man direkt nach der Eröffnungszeremonie 45 Minuten für das beliebte Action-Franchise eingeplant hat, schmälerten die Erwartungen nicht. Hinzukommt die Ankündigung aus diesem Sommer, dass man an mehreren Projekten zum Franchise arbeitet. Doch am Ende kam nur eines heraus: Der Frust der Fans.

 

Denn angekündigt wurde mit Diablo Immortal nur ein Mobile-Ableger. Kein Wort zu einem Diablo 4, kein Häppchen, einfach nichts. Kein Wunder also, dass die Fans enttäuscht waren und die Entwickler des Mobile-Ablegers teilweise ausbuhten. Kurz nach dem Event sackte die Aktie des amerikanischen Unternehmens auch um etwa sieben Prozent ein. Nun äußerten sich zwei leitende Entwickler vom Mobile-Game in einem Interview. Darin erklären sie, dass sie das Misstrauen der Fans überhaupt nicht verstehen können. Blizzard würde immer abliefern, trotz vorhergehendem Misstrauen. Doch auch nach den zufriedenstellenden Releases würde sich dies nicht bessern. Stattdessen gäbe es noch mehr Misstrauen, das verwirre Matthew Berger und Kris Zierhut. Zum Schluss bestätigten beide lediglich, dass mehrere Diablo-Projekte in der Mache sind. Näher darauf eingehen, wollten sie aber nicht.

 

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Neben Strategie-Spielen, mit denen mein Leben als Zocker begann, hege ich große Liebe zu Rollenspielen und Shootern gleichermaßen. Musikalisch bewege ich mich am liebsten im deutschen Rap und allgemein im (Hard)Rock. Als Redakteur konnte ich bereits bei spieletipps erste Erfahrungen sammeln und seit Mitte 2015 schreibe ich für die Redaktion von shooter-szene.de. Seit Mitte '17 besitze ich zudem einen eigenen Blog.

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8 Readers Commented

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  1. Thomas Gunkel
    Thomas Gunkel on 14. November 2018

    Wenn man sich mit den fans beschäftigen würde und nicht immer nur seinen eigenen kopf durchstzten würde….würde nicht nur blizzard auch andere riesen erfolge feiern…..wieder ein beweis wie man es nicht machen sollte

  2. Fabian Wa
    Fabian Wa on 13. November 2018

    Nächstes Jahr kommt Diablo für den Gameboy Color , wobei ?! 🤔😂

  3. Ronny Blumentritt

    Wer zum geiler will ein fu*** P2W Handy Spiel?

  4. Jonny Dawn
    Jonny Dawn on 13. November 2018

    Alle Welt wartet auf D4 und was machen sie… Noch mal ein remake von D3, damit es ja auch auf JEDER Plattform erhältlich ist… Fehlt nur noch Kühlschrank und toaster… Siehe Skyrim…

  5. Robert Mayer
    Robert Mayer on 13. November 2018

    Man versucht doch nur an Erfolge andere anzuknüpfen. Siehe fortnight auf’m Handy. Kann man nur hoffen das der Fehltritt eine Lehre ist

  6. Björn Schulz
    Björn Schulz on 13. November 2018

    „Darin erklären sie, dass sie das Misstrauen der Fans überhaupt nicht verstehen können. Blizzard würde immer abliefern, trotz vorhergehendem Misstrauen.“

    und was wollen sie liefern ausser nem verkackten mobile game?

    erst denken, dann antworten, blizzard

  7. Nils Klaucke
    Nils Klaucke on 13. November 2018

    Die Fans verstehen Blizzard nicht. So wird n Schuh draus.

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