Star Wars Battlefront 2: Bank senkt EAs Aktienattraktivität

Nach der ganzen Aufregung, die EA aufgrund von Star Wars Battlefront 2 ausgelöst hat, folgt nun eine schlechte Nachricht für das Unternehmen: Die Aktienattraktivität wurde gesenkt.

 

Mit den Lootboxen und dem Mikrotransaktionen-Modell, welches der Publisher und Enwtickler EA in seinen Titel Star Wars Battlefront 2 implementiert hat, hat sich das Unternehmen nicht sonderlich beliebt gemacht. Die Stimmen der Spieler erhoben sich, die sich eindeutig gegen die Systematiken stellten, was EA am Ende dazu zwang die Lootboxen und Mikrotransaktionen für einen unbestimmten Zeitpunkt zu deaktivieren und posthum Veränderungen durchzuführen, um die Zufriedenheit der Spieler wieder zurückgewinnen zu können.

 

Doch der Unmut bleibt weiter bestehen. Dies zeigt sich sich nur an der Einstellung, die einige Spieler mittlerweile gegenüber EA entwickelt haben, sondern auch gegenüber Star Wars Battlefront 2, denn der Titel hatte längst nicht so hohe Verkaufszahlen generieren können, wie man es sich gewünscht hätte. Gerade das hat nun noch weitere negative Folgen für das Unternehmen mit sich gebracht. So hat die Bank Morgan Stanley sich dazu entschlossen den Aktienwert des Unternehmens zu senken.

 

Zuvor lag dieser bei 126 Dollar, wodurch EA im Aktienkurs einen Wert besaß, mit dem sie für Investoren als besonders attraktiv gewertet wurden. Mit der Senkung wurde der Wert auf 120 Dollar reduziert, wodurch EA den Status „Overweight“, also „besonders attraktiv“ verloren hat, und aktuell lediglich als „equalweight“, also „neutral“ bewertet wird. Ob das auf langfristiger Sicht einen Einfluss auf das Unternehmen haben wird, wird sich zeigen. Fest steht jetzt auf jeden Fall, dass sich EA keinen weiteren Fauxpas leisten kann, der schlechte Verkaufszahlen zur Folge hat. Ansonsten kann es ziemlich schnell zu einer weiteren Abstufung kommen.

 

 

Vielleicht werden auch jetzt schon einige Investoren in Betracht ziehen sich von dem Unternehmen zu distanzieren und in andere Publisher oder Entwickler zu investieren. Doch das ist lediglich eine Vermutung, die wir aktuell nicht bestätigen oder widerlegen wollen. Wie seht ihr das? Hättet ihr als Investor einen Ausstieg in Betracht gezogen?

 

Quelle

the author

Seit 2014 Content-Managerin und Quoten-Mädchen in der Männertruppe. Verrückt nach Bioshock und anderen Shootern, verliebt in Tee, Bücher, Serien und Konnichiwa. Glaubt manchmal, versehentlich in Asien bei der Geburt vertauscht und nach Deutschland verfrachtet worden zu sein. Ohorat? Ohorat.

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2 Readers Commented

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  1. Thomas Kegel

    Wenn sich was ändern soll, muss erst was weh tun.

    Schade, dass dies nicht schon vor Jahren passiert ist…

  2. Illo Nihpares

    Find ich super

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