Habt ihr schon jemals versucht, ein Survival-Online-Spiel wie DayZ oder Rust zu streamen, doch eure Zuschauer wollten euren Tod? Dann solltet ihr jetzt Rust ausprobieren.

Für Griefer ist es die einfachste Arbeit der Welt: Man sucht sich einen Stream eines unerfahrenen Spielers aus, wartet, bis man den Server herausbekommt und fängt an, den Streamer zu jagen. Ein Problem, dass immer mehr Streamer feststellen müssen und immer mehr Griefer machen sich mittlerweile in großen Gruppen auf den Weg.

 

Also musste auch für Rust schnell eine Lösung her und das was dabei heraus kam, können sich andere gerne abschauen, nämlich ein Modus, den man beim Streamen aktivieren kann und dabei sehr schwer zu finden ist. Das Spiel nutzt dabei die verschiedensten Techniken:

 

  • ► Der Servername verschwindet komplett aus dem Game. Selbst wenn ihr in das Pausemenü geht und der Streamingmodus noch eingeschaltet ist, wird kein Servername oder eine IP angezeigt.
  • ► Die Namen der Spieler wurden verändert. Basierend auf eurem Steamnamen wurde ein alternativer Nickname erzeugt. Dieser ist persistent und kann nur im Streamingmodus getragen werden. Freunde erkennt ihr dann daran, dass sie immer den gleichen Namen besitzen.

rust-online-survival-mmo-games-screenshot-4

Damit hat Facepunch einen ersten guten Schritt hin zu guten Streams und weg von den Griefern getan. Natürlich liegt der letzte Schritt dann an euch: Erwähnt niemals wie ihr heißt, welchen Server ihr besucht und wo ihr aufzufinden seid. Ansonsten seid ihr selbst Schuld.

 

Sollten mehr Games einen solchen Streamingmode einführen Oder sollte auch Ingame ersichtlich sein, wer sich gerade in diesem Modus befindet?

 

Quelle