Auch in diesem Jahr wollen Logitech & Astro ihre neuen Produkte präsentieren und haben uns diesbezüglich auf der gamescom zu einem Showcase eingeladen.

Stillstand ist Rückstand, das wissen auch Logitech und Astro und haben deshalb auch für dieses Jahr neue Produkte in der Hinterhand. Im Rahmen der gamescom luden uns beide Unternehmen zu Präsentationen in der Business Area eingeladen. Zwar warteten beide nicht mit revolutionären Neuerungen auf, dennoch konnten sich die präsentierten Produkte durchaus sehen lassen. Bei Logitech wird es in Kürze Zuwachs in der G-Familie geben. Die Logitech G915 wird eine neue Tastatur sein, die den Ansprüchen von allen gerecht werden sein soll.

 

Das soll erreicht werden, indem man die Tastatur mit nur einem Knopfdruck mit einem anderen Ziel verbinden kann. Vornehmlich handelt es sich hierbei um ein Stück Wireless-Peripherie, dennoch kann auf Knopfdruck der Bluetooh-Modus aktiviert werden, sodass beispielsweise auch Mobilgeräte verbunden werden können. Es ist aber auch möglich, die G915 auf klassischem Wege, via USB-Kabel, zu verbinden. Der Akku des Geräts soll über 30 bis 40 Stunden laufen und erst dann wieder aufgeladen werden müssen. Bei täglich normaler Nutzung wäre so ein Aufladen etwa alle anderthalb Wochen nötig. Das Besondere an der Tastatur ist jedoch ihre Größe bzw. Höhe. Denn mit gerade einmal 22 mm ist sie ultra schlank. Möglich wird dies durch das Neustrukturieren der Funktionsweise der mechanischen Tasten. Etwa die Hälfte an Platz wurde hier gespart – im Gegensatz zu normalen Tasten. Die Logitech G915 kann bereits jetzt für 249€ vorbestellt werden.

 

Bei Astro hingegen gab es natürlich ein neues Headset zu begutachten. Das bisherige Lineup der Logitech-Tochter bestand aus den Modellen A10, A20 und A40. Nun kommt die neue Generation des Modell A50 hinzu und hat neben einem großen Preis auch große Ambitionen. Bei dem A50 handelt es sich um ein Wireless-Headset, das bis zu 15h Laufzeit bieten soll. Außerdem ist es Mod-Kit-Ready. Das bedeutet, man kann alles wichtige vom Bügel abnehmen, austauschen, vertauschen und selbst wieder anbringen. Das Mikrofon von rechts nach links? Lieber einen ledrigen Bezug auf den Ohren, statt Stoff? Alles kein Problem. Und dank der Docking Station, in die man das Headset prinzipiell nur hineinwerfen muss, um es aufzuladen, ist auch die Aufbewahrung kein Problem.

 

Der Tragekomfort ist jederzeit gegeben, auch als Brillenträger empfindet man das Tragen des A50 nicht als lästig. Vom Klang her kann man wirklich nicht meckern. Gerade bei Shootern ist es wichtig zu hören, aus welcher Richtung der Gegner kommt und beim Austesten konnten wir die Feinde prima lokalisieren. Auch die Qualität ist dementsprechend gut, es klingt nichts schief oder falsch, sondern stets satt und echt. Für Leute, die beim Zocken gerne mit ihren Freunden reden, hat sich Astro auch noch etwas einfallen lassen. Gab es den Amplifier sonst immer nur separat als kleines Gerät, ist die Möglichkeit der Regulierung von Game- und Sprach-Sound nun direkt am Headset eingebunden. Durch ein einfaches Drücken auf die rechte Ohrmuschel kann ganz einfach Feintuning vorgenommen werden. Das Astro A50 erscheint in zwei Versionen, einmal für PS4/PC und einmal Xbox/PC und wird – mit Docking Station – 320€ kosten.

the author

Neben Strategie-Spielen, mit denen mein Leben als Zocker begann, hege ich große Liebe zu Rollenspielen und Shootern gleichermaßen. Musikalisch bewege ich mich am liebsten im deutschen Rap und allgemein im (Hard)Rock. Als Redakteur konnte ich bereits bei spieletipps erste Erfahrungen sammeln und seit Mitte 2015 schreibe ich für die Redaktion von shooter-szene.de. Seit Mitte '17 besitze ich zudem einen eigenen Blog.

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