Kommentar: Was uns an Battlefield 1 stört (Teil 2)

Battlefield 1 ist doch so super – Was? Könnt ihr wirklich den Aussagen vieler glauben? Wir nicht, hier kommt „Was uns an Battlefield 1 stört“ (Teil 2).

 

Als ich mich hinsetzte und meinte, achja ein Rage-Artikel über Battlefield 1 ist schnell geschrieben. Musste ich schon letzte Woche feststellen, ja scheiße nein. Es bedarf mehr Zeit und mehr der Worte als es ein Artikel  hätte fassen können. Die reine Aussagen „Was uns an Battlefield 1 stört“ passt nicht in einen Artikel, weshalb ich entschied, einen Mehrteiler daraus zu machen. Nachdem ich im ersten Artikel die Entwickler sowie die Publisher auf den Schafott brachte, ist das Spiel diesmal selber dran.

 

Zu meiner Entschuldigung, natürlich kann ich mir vorstellen, dass letzte Woche ständig die Waffe auf die Brust von EA gelegt worden ist. Ich die „Pfeife“ habe, dann noch mal die Fackel erhoben und auf die EA geschimpft. Grundsätzlich, ja ich. Ich wollte schimpfen, aber nachdem letzte Woche so viele Buh-Rufe gegen EA kamen, hätte ich es im ersten Artikel „Was uns an Battlefield 1 stört“ abwenden können. Leider passiert und ich stehe dazu.

 

 

Meine Fingerknochen sind aufgewärmt und nun kann ich mein Repertoire aus deutsch-polnischen Schimpfwörtern in diesem Artikel verewigen.

 

Was uns an Battlefield 1 stört? – na ne Menge.

 

In Teil 2 gehen wir auf die Oberflächlichkeit des Spieles ein. Wie stabil sind die Server und was macht dieses Pseudo -Battlelog mit meinen Hämorriden?

 

 

Als der Battlelog aus Battlefield 3 und 4 verschwunden ist, traten so viele Krokodils Tränen aus mir heraus, dass ich nun einen kleinen salzigen See vor meinem PC habe. Dort leben nun kleine Mini-Kroks und heißen Marvin 1, Marvin 2 und Marvin 3. Der Battlelog war ein super und einfaches Browser/Menüsystem, um sich in der kunterbunten Battlefield Welt zurecht zu finden. Alles hatte seinen Platz und das vorgestellte System bot genug Übersicht über den Soldaten, den Waffen sowie Gadgets und das Platon Leben. Doch was ist passiert?Irgendein „Sp***“ ist auf die glorreiche Idee gekommen, dieses Interface mit den Konsolen abzugleichen/anzupassen. Zur Info: Wir mögen es anders! Und wir wollen das Battlelog System zurück!

 

Habt ihr  schon mal versucht euch in diesem Battlefield 1 Interface zurecht zu finden? Es ist die pure Katastrophe. Wo finde ich die Waffen, wie kann ich sie verändern oder auch kaufen? Das ist ja der größte Witz. Im BF 1 Menü könnt ihr mit euren Kriegsanleihen und oder dem Erfahrungslevel neue Waffen erwerben. Doch wo? Ja verdammt zur Hölle wo? Im Spiel,  ja aber wieso? Welcher Depp ist auf solch beschissene Idee gekommen? Im Anpassungsmenü (während des Spielesmatches) den Kaufmarkt für Ingame Waffen einzufügen, der totale Unsinn.

 

Spieler wollen wie in auf dem Reallife-Markt herumschlendern, sich die Produkte genauer ansehen um Handling und Stats der Waffen besser unter die Lupe nehmen zu können. Doch dies ist maßlos verkackt worden. Um genauer Waffen und Gadgets ansehen zu können, muss der PC Spieler extra auf battlefield.com gehen und sich mit seinem Origin Account anmelden. Damit erhält der Spieler mehr Einblicke zu den Camos; Waffen und etc. Doch auch diese Plattform ist der reinste Schrott, unübersichtlich und kommuniziert so schlecht mit dem eigentlichen Hauptspiel. 100 Punkte für das idiotischste System eines Spielmenüs. Natürlich könnte ich hier ebenfalls das Platon-System (für ‘n Arsch) vorstellen oder auch mehr auf die Battlepacks (ebenfalls für den Arsch) eingehen. Doch dies würde einfach den Rahmen sprengen. Auf die Serverproblematiken möchte ich hier ebenfalls nicht mehr eingehen, doch versprochen, in Teil 3 erzähle ich euch etwas dazu.

 

 

Was sagt ihr, was gefällt euch oder was gefällt euch nicht an Battlefield 1. Wir würden uns über eure Kommentare freuen, zum Abschluss wie letzte Woche. Die ganz persönliche Meinung eines Kollegen der Shooter-sZene. Heute hat unser Koenixtiger das Wort.

 

Battlefield 1 – Fazit „Koenixtiger“

 

Battlefield 1 ist für mich die Ausgeburt der Arcade-Shooter schlecht hin. Zumindest in der Battlefield-Serie. Noch nie hat ein Battlefield weniger F**k auf Teamplay gegeben als die aktuelle Iteration. Und das nur, weil EA Geld scheffeln will auf Kosten der Spieler. Immer weniger Können wird benötigt, um in dem Spiel erfolgreich zu sein. In (fast) jedem Spielmodus sind Kills der Weg zum Sieg. Und da liegt auch das größte Problem, was ich mit Battlefield 1 habe.

 

An und für sich durfte ich mit meiner megageilen Gamertruppe die Battlefield-Serie als genialen Shooter erfahren, in dem Teamplay und Zusammenhalt über Sieg oder Niederlage entschieden haben. Doch dieses Grundprinzip, was kaum ein anderes Spiel so zu vermitteln mag, wird von EA einfach konstant und konsequent reduziert und an den Massenmarkt angeglichen. In welchem verka**ten Battelfield wird in Eroberung ein Kill als Punkt gezählt? In welchen wurde ein Behemoth benötigt, um einem unterlegenen Team noch eine letzte Chance zu gewähren? Richtig, ausschließlich in Battlefield 1.

 

Und warum? Weil dort Kills alles sind was zählt. Als Sanitäter einen Verbündeten wiederbeleben? Ach drauf geschi**en. Ich spiele Sani, weil die Waffen geil sind. So oder ähnlich denken die meisten Spieler in Battlefield 1. Und die K*cke dabei ist? Es wird vom Spiel geduldet, ja sogar belohnt. Denn egal ob ihr in Eroberung fast aller Punkte haltet oder nur einen, das ist der Punktzahl letztendlich vollkommen egal. Das Team mit den meisten Kills, gewinnt. Zudem torpedieren die Scharfschützencamper, Hellriegelspieler und Leicht-Panzerfahrer jegliches Teamspielen. Ich hoffe, das nächste Battlefield wird sich viel mehr auf das Teamplay besinnen, doch die Chancen auf eine neue Engine in Call of Duty sind da ja höher.

 

Dankeschön fürs Lesen!

 

 

the author

Seit es Doom und Wolfenstein 3D gibt bin ich Ego-Shooter Spieler durch und durch. Einige wenige Rollen-, Strategie- sowie Jump and Run- Spiele bekamen auch meine Aufmerksamkeit und entwickelten mich zu einem vielseitigen Spieler. Zocken ist für mich ein qualitatives Unterhaltungsmedium und taucht mich immer wieder in neue Welten ein.

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