Games-As-Service wird zu einem immer beliebteren Modell in der Gamingbranche. Für den Publisher und Entwickler Bethesda ist dies jedoch nicht die Zukunft.

 

Games-As-Service scheint für viele Publisher und Entwickler ein attraktives Modell zu sein, weswegen es auch immer wieder in den Spielen genutzt wird. So werden möglichst einfach die Kosten des Spiels sowie dessen Erhalt für die Zukunft refinanziert. Doch für Bethesda ist das nicht das Modell der Zukunft. In einem Interview mit unseren Kollegen von gamesindustry.biz spricht Todd Howard klare Worte.

 

Es markiert nicht die Zukunft. Wir haben einen Mix gemacht, was die Menschen manchmal vergessen. Elder Scrolls online ist eines der größten Onlinespiele auf der Welt, wir haben Fallout Shelter, das wir weiterhin updaten, und Elder Scrolls: Legends. Jeder, der jemals gesagt hat `das ist die Zukunft und dieser Teil des Gamings ist Tod`wurde jedes Mal eines Besseren belehrt. Wir mögen es alles auszuprobieren. Für eine lange Zeit wollten wir ein Multiplayer-Spiel ausprobieren und wir hatten diese Idee. Wir sollten keine Angst haben. Wir sollten es versuchen.

 

Todd Howard betont dabei immer wieder, dass man sich bei Bethesda stets um einen Mix bemühe. Selbst wenn Elemente des Games-As-Service Modell existieren, kann man nicht davon ausgehen, dass sich Bethesda damit auch automatisch von anderen Modellen verabschiedet. So kann man beispielsweise davon ausgehen, dass das neu angekündigte The Elder Scrolls VI ein Singleplayer-Titel sein wird. Damit kann vielleicht auch der Befürchtung entgegen gewirkt werden, dass der Singleplayer bald aussterben wird.

 

Welches Modell gefällt euch denn besser? Game-As-Service, reiner Singleplayer oder doch etwas ganz anderes?

 

Quelle

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Seit 2014 Content-Managerin und Quoten-Mädchen in der Männertruppe. Verrückt nach Bioshock und anderen Shootern, verliebt in Tee, Bücher, Serien und Konnichiwa. Glaubt manchmal, versehentlich in Asien bei der Geburt vertauscht und nach Deutschland verfrachtet worden zu sein. Ohorat? Ohorat.

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