12 Rainbow Six Siege-Spielertypen

Wir haben uns mal den Spaß erlaubt und einige Spielweisen in Rainbow Six Siege beobachtet. Welche Spielertypen wir herausgefunden haben, seht ihr hier!

 

Ob Draufgänger, einsamer Wolf oder der Fetischist, wir haben uns die Spielweisen einiger Spieler mal etwas genauer angeschaut und beschrieben. Nehmt jedoch nicht alles so ganz ernst, denn wir haben auch ein wenig Witz und Ironie mit reingebracht. Viel Spaß beim Lesen und herausfinden, welcher Spielertyp ihr und eure Freunde seid.

 

1. Der Draufgänger

Der Draufgänger ist meistens auf der Seite der Verteidiger. Er versucht die Gegner möglichst früh und möglichst schnell abzupassen und daran zu hindern, überhaupt in die Nähe des Ziels zu kommen. Im „Fachjargon“ ist er als „Roamer“ oder „Lurker“ bekannt, denn wenn es sein muss, geht er auch aus dem Gebäude hinaus und lässt sich automatisch markieren, nur um die Gegner schnell zu überraschen. Meistens ist dieser Spielertyp schneller tot als er schießen kann.

 

2. Der einsame Wolf

Der einsame Wolf spielt meistens mit vier Draufgängern im Team, dadurch wird er zum einsamen Wolf. Seine Mates lassen ihn alleine beim Ziel und krepieren wahrscheinlich alle ziemlich schnell. Damit muss er das Ziel alleine verteidigen und guckt dumm drein, wenn plötzlich das ganze gegnerische Team an seiner Wand anklopft. Demnach ist die Runde auch nicht mehr zu retten.

 

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3. Der Camper

Wer sagt, dass sich das alte „in der Ecke hocken, bis einer der Gegner vorbeiläuft“ nicht auch in Siege bewährt? So ziemlich jeder. Meistens gibt es gar keine richtigen Spots, an denen es sich lohnt zu campen, dennoch sieht unser dritter Spielertyp das häufig nicht so. Er legt sich in die nächste beliebige Ecke und wartet nur darauf, einen Gegner zu entdecken. Der Nachteil ist, es gibt Drohnen die einen entdecken können, dennoch beharrt er auf seine Ecke. Oftmals wird er dementsprechend gleich geholt, da Camping nicht sonderlich wirksam in Siege ist.

 

4. Der Loch-Lieber

Wie sein Name es schon unverblümt sagt, er mag Löcher. Nicht, das, was euch zuerst in den Kopf schießt, sondern Löcher in Wänden. Zu Beginn der Runde holt er seine dicke Schrotflinte raus und macht erst mal ein großes Loch in die Wand, durch das er schauen kann. Leider stirbt er aber auch wenig später direkt durch dieses, weil er den Gegner nicht sehen konnte. Demnach ist das Loch nicht gerade nützlich gewesen, denn auch mindestens ein weiteres Teammate wird dem Loch in der Wand zum Opfer. Ärgerlich!

 

5. Der Loch-Profi

Der Loch-Profi ist ein Verwandter des Loch-Liebers, aber er hat schon viel mehr Erfahrung als sein unwissender Kumpane. Seine Wandlöcher sind sinnvoll und er weiß, wie er sie setzen muss. Oft holt er mehr als einen Gegner durch eben dieses und stirbt nicht. Außerdem ist das Loch so gut platziert, dass seine Kameraden nicht seinen Vorlieben erliegen. Er ist ein wahrer Profi.

 

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6. Der Fuß-Fetischist

Meistens nur als Verteidiger aktiv ist der Fuß-Fetischist. Wie sein Name schon verrät steht er besonders auf Füße, aber nicht so, wie man vielleicht vermuten mag. Er liegt oft in der Nähe von Türen die verbarrikadiert wurden. Der Sinn dahinter? Unter den abgesperrten Türen kann man hindurchschauen, sobald ein Gegner dort eine Ladung platzieren will, sieht der Fuß-Fetischist die Füße des Gegners und kann ihm so großen Schaden zufügen oder bereits töten. Sein Name klingt sinnlos, er kann aber durchaus eine große Hilfe für das Team sein.

 

7. Der Geisel-Bomber

Der Geisel-Bomber – alternativ auch Geisel-Killer, um es einprägsamer zu machen – ist schon selbsterklärend. Meistens wählt er als Angreifer Fuze aus und haut seine Ladung direkt in den Raum, wo sich die Geisel befindet. Dass das komplett sinnfrei ist, ist ihm egal. Er will Fuze spielen und seine Ladungen benutzen! Oft passiert dies auch, wenn die Ladung in der Nähe gezündet wird und die explosiven Kerlchen zur Geisel fliegen. Er ist also keine Bereicherung für das Team.

 

8. Der Teamplayer

Als Teamplayer ist der jeweilige Spieler darauf bedacht, möglichst viel für das Team zu tun. Als Verteidiger verstärkt er möglichst schnell wichtige Zugangspunkte und checkt sofort bei Rundenbeginn die Kameras, um die Gegner schnellstmöglich zu finden und zu markieren und den Überraschungseffekt zu nehmen. Oft ist er der erste, der das Zeitliche segnet, da er nicht so viel Zeit hatte, sich eine gute Position zu suchen. Als Angreifer schickt er seine zusätzliche Drohne los, um die Gegner ausfindig zu machen. Besonders beim Angreifen ist er nützlich, wenn er zwischen der Drohne und dem Vorrücken wechselt und so ein strategisches Vorgehen ermöglicht. Als Verteidiger ist er nicht ganz so nützlich wie als Angreifer.

 

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9. Der Taktiker

Den Taktiker kennen wir wohl alle und den haben wir auch wohl alle in unserem Freundeskreis oder im Team. Er hat immer die besten Ideen für das Vorgehen, die am Ende dann eben doch noch scheitern. Trotzdem berät er uns immer und immer wieder mit seinen wirklich tollen Vorschlägen. Unbelehrbar ist er trotzdem.

10. Der Rager

Den Rager kennen wir wohl auch zur Genüge und vielleicht sind wir sogar selbst einer. Egal bei welchem Spiel, sobald etwas passiert, das uns nicht passt, wir möglichst laut die Meinung kundgetan. Oftmals versteht man es einfach nicht mehr, und in den anderen Fällen wurde man eindeutig von einem Cheater erwischt. Letzteres kommt in Siege sogar sehr häufig vor. Dennoch ist der Rager immer mit dabei, wenn es etwas gibt, worüber es sich beschweren lässt.

 

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11. Der „Knewb“

Der Knewb ist ein kleines Wortspiel. Sagt es euch laut vor, vielleicht kommt ihr drauf. Aber: Achtung, Achtung! Der Flachwitz des Jahres sucht einen neuen Inhaber. Wenn ihr dennoch nicht drauf gekommen seid, hier die Auflösung. Knewb soll einfach eine Mischung aus „Noob“ und „Mute“ sein, was ausdrücken soll, dass der Spieler, der den Operator Mute auswählt, nichts auf die Reihe bekommt. Vor allem wenn es darum geht, die gegnerischen Drohnen zu blockieren und daran zu hindern, das Ziel zu finden. Die Drohnen finden kurz nach Beginn das Ziel und somit ist Mute so gut wie nutzlos gewesen. Er kann noch die verstärkten Wände „muten“, aber ob er das macht oder nicht, sei mal dem Zufall überlassen.

 

12. Der Cheater

Diesen Spielertyp kennen wir doch sowieso alle. Ob wir ihn schon einmal zurecht zugewiesen haben, oder beim Fluchen, wir kennen ihn. Den Cheater gibt es in jedem Spiel, so auch in Rainbow Six Siege. Im Multiplayer-Modus mit Rang findet man diesen Spielertypen fast so häufig wie Sand am Meer. Demnach ist uns auch dieser nicht entgangen.

 

Kennt ihr noch weitere Typen? Welcher Spielertyp seid oder wärt ihr? Lasst es uns wissen!

the author

Geboren als echter Strategiespieler, hege ich mittlerweile auch eine große Liebe zu Rollenspielen. Während meine Ohren nur den Klang von feinsten Gitarrenriffs der Rock- und Metalmusik vernehmen, verwirre ich sie gelegentlich mit deutschem Sprechgesang. Meine große Liebe zu den Videospielen besiegelte ich mit dem Einstieg als Redakteur bei spieletipps.de. Mittlerweile bin ich auf meinem eigenen Blog und bei Shooter-sZene.de unterwegs. Außerdem könnte man mich als Community Manager beim besten deutschen Publisher Assemble Entertainment kennen.

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