Durch die Corona Krise leiden heutzutage unglaublich viele Gaming-Läden. Der fehlende Umsatz für die einen macht den anderen stark. Wir als Konsumenten haben jedoch noch was zu sagen. 

 

Läden wie GameStop leiden aktuell sehr an den Umsatzeinbrüchen durch die fehlenden Ladenöffnungen. Als Gamer verzehren wir weiterhin unsere digitale Sucht, indem wir weiterhin Games kaufen. Ob jetzt als digitale Form oder doch in physischer Version spielt keine Rolle, denn der Konzern Amazon profitiert momentan unglaublich gut an den Umsatzeinbrüchen der anderen Läden.

 

Amazon ist durch seine Onlineangebote sowie den zügigen Lieferzeiten noch stärker in den Vordergrund gekommen als zu „normalen“ Zeiten. In meinem Kommentar möchte ich euch drei Optionen vorstellen, wie ihr einen Einkauf bei Amazon vermeiden könnt oder zumindest etwas Gutes dabei tut, wenn euch der Onlinehändler gepackt hat. 

 

Um vorweg klar zu stellen: Ich bin kein Fan von solch großen Konzernen, die nicht allzu oft in den Medien negativ bewertet werden. Ich zähle sogar selbst manchmal als Amazon-Kunde,  entweder über speziell gewünschte Produkte oder über den Prime Stream. Wenn ich zum Beispiel wieder ein Album von „Maximum of the Hormons“ will, dann ist Amazon doch der beste Anbieter. Dies hält mich dennoch nicht davon ab, negativ über diesen Großkonzern zu denken, denn die Gedanken sind frei und in diesem Kommentar soll es nicht nur um ihm gehen.

 

Option 1 Regionale Läden am Leben halten.

 

Um vor allem die regionalen Läden am Leben zu erhalten, könntet ihr in Kontakt mit den gewünschten Läden treten, zum Beispiel per Mail oder per Telefon. Viele Mitarbeiter sitzen an ihren Rechnern im Homeoffice etc. und warten nur darauf, dass ihr euch meldet. Viele andere Läden bieten dieses Angebot an und mit ein paar Schlägen auf die Tasten kommt ihr zu euren gewünschten Produkten. Unterstützt die regionalen Läden bevor sie in eurer Stadt Insolvent gehen müssen.

 

Option 2 Shoppen bei alternativen Shops

 

 

Geht auf die Onlineplattformen eurer Wahl und bestellt doch dort eure Ware. Läden wie GameStop oder Alternate als Hardwarevertrieb bieten die meisten Produkte ebenfalls auf ihren Onlineplattformen. Orientiert euch um und verzichtet mal auf die eine oder andere Hardcover Version und zieht euch den gewünschten Titel über digitale Downloads. Im PlayStore könnt ihr so viele Spiele absahnen.

 

Alternativ zu digitalen Downloads könnt ihr auch Produkte gebraucht kaufen. Die Plattform Medimops.de bietet im Vergleich deutlich billiger Hardcover Spiele an, die kaum benutzt worden sind. Es gibt viele Gamer, die einen Titel schnell durchspielen, um ihn dann mit einen passablen Marktwert wieder verkaufen zu können. Durch den Kauf von gebrauchten Produkten kommt ihr zu euren gewünschten Hardcover Produkten und schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

 

Option 3: Amazon geht auch anders

 

Wenn es schon Amazon ist, dann einfach über einen anderen Pfad. Wer über Amazon einkaufen möchte, der kann auch viel Gutes tun. Damit verhindern wir wenigstens um ein Quäntchen, dass der vollgefressene Drache noch fetter wird. Hier könnt ihr zwei Ideen angehen. Idee eins: Viele YouTuber haben einen Amazon Link. Wer darüber bestellt verpflichtet Amazon zu einer kleinen Provision an den YouTuber. So kann man seinen eigenen Content etwas mehr unterstützen ohne zusätzlich Geld ausgeben zu müssen.

 

Die andere Idee ist eigentlich noch viele besser, denn da geht das Geld an die gemeinnützigen Vereine, die es wirklich benötigen. Zudem helft ihr Menschen mit diesem Geld, die auf eine Unterstützung angewiesen sind. Falls ihr über Amazon Gaminghardware, Games und Diverses bestellen möchtet, dann probiert doch bitte mal den Pfad www.smile.amazon.de aus.

 

Dies ist ein identisches Amazon, bietet jedoch die Gelegenheit, dass ein prozentualer Anteil eures generierten Umsatzes von Amazon an Organisationen gespendet wird. Amazon bezahlt/spendet 0,5% eures Umsatzes an einen Verein, den ihr euch vorher aussuchen dürft, wie beispielsweise dem Deutschen Roten Kreuz.

 

Ich für meinen Teil spende die Umsätze an die Stiftung Deutsche Krebshilfe. Einmal pro Jahr präsentiert Amazon ihre Spendensumme und was du alleine nur durch den Konsum gespendet hast. Stichtag Februar 2020 hat Amazon 7.161.711,88 € an Spendensumme verteilt. Ich hatte einen Anteil von 17,92 €. Das ist nicht viel, doch Kleinvieh macht auch Mist und das Kollektiv ist mein Ziel für diesen Kommentar.

 

Wie ihr seht, es gibt viele Wege, um an seine Hardware und seine Games zu kommen. Man muss nicht immer den schnellen und einfachen Weg gehen. Unterstützt in erster Linie die Läden, die unter Corona leiden, dann können immer noch die anderen etwas vom Geldbeutelkuchen haben. Beim Shoppen auf der Amazon Plattform könnt ihr durch eine kleine Änderung viel mehr Gutes tun. Also besucht die Läden eures Vertrauens oder shoppt in Zukunft auf www.smile.amazon.de.

 

Wo bezieht ihr aktuell eure Spiele?

the author

Seit 2014 Content-Managerin und Quoten-Mädchen in der Männertruppe. Verrückt nach Bioshock und anderen Shootern, verliebt in Tee, Bücher, Serien und Konnichiwa. Glaubt manchmal, versehentlich in Asien bei der Geburt vertauscht und nach Deutschland verfrachtet worden zu sein. Ohorat? Ohorat.

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1 Readers Commented

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  1. Dominique Benard

    Außer Lebensmittel, kaufe ich schon Jahre lang nicht mehr lokal ein. Zu wenig Sortiment, schlechte Beratung und Umwege mit parken etc. geht mir schon lange auf den Nerv. Games kaufe ich eh digital. Hardware ist eh nie das passende vor Ort. Oder das 14 Tägige Widerrufsrecht das ich online habe gefällt mir auch besonders. Alles andere wären ja Klamotten und Möbel? Das sind ja meist große Ketten die ich auch nicht als „lokal“ bezeichnen würde.

    Ist auch nicht so dass man ständig Zeug einkauft oder?

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