Mit der Director’s Cut Version von Death Stranding wird das Spielerlebnis erweitert. Kojima ist jedoch gar nicht zufrieden mit der Betitelung der Edition.

 

Erst kürzlich hatten wir davon berichtet, dass Neuigkeiten zu der Director’s Cut Edition von Death Stranding sowie ein Veröffentlichungsdatum bekannt geworden sind. Neben einem Upgrade auf die neue Konsolengeneration zeichnet sich die Version zusätzlich durch neue Missionen und Inhalte aus.

 

Doch der Name „Director’s Cut“ scheint nicht ganz gut getroffen worden zu sein. Diese Meinung vertritt zumindest kein Geringerer als Hideo Kojima selbst, welcher maßgeblich an der Entwicklung des Spiels beteiligt gewesen ist. Auf Twitter spricht der Entwickler die Betitelung an und vertritt seine Meinung.

 

So vergleicht er die Definition eines Director’s Cut mit der, die man sonst aus Film und Fernsehen kennt: Hier wird beispielsweise eine verlängerte Version eines Films mit diesem Titel gekennzeichnet, welche es nicht in das Original geschafft hat. Dies kann daran liegen, dass die Spieldauer verkürzt werden musste oder dem Director gewisse Rechte fehlten, um zusätzliche Szenen zu integrieren.

 

Und genau hier trennen sich auf die Definitionen, denn während es in der Filmbranche um die Ergänzung bereits abgedrehten Materials geht, hat sich das Team hinter dem Director’s Cut von Death Stranding darum bemüht nicht eigentlich entferntes, sondern neu produziertes Material in die Edition mitaufzunehmen.

 

Kojima schlägt daher vorher es vielmehr als Director’s Plus zu bezeichnen und betont erneut, dass ihm die bereits getroffene Wortwahl missfällt. Doch wie seht ihr das? Seid ihr da ganz auf der Seite von Kojima?

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Seit 2014 Content-Managerin und Quoten-Mädchen in der Männertruppe. Verrückt nach Bioshock und anderen Shootern, verliebt in Tee, Bücher, Serien und Konnichiwa. Glaubt manchmal, versehentlich in Asien bei der Geburt vertauscht und nach Deutschland verfrachtet worden zu sein. Ohorat? Ohorat.