Microsoft geht eine Kooperation mit dem koreanischen Telekommunikationsanbieter SK Telecom ein, um 5G-Cloudbasiertes Gaming im koreanischen Raum zu ermöglichen.

 

Während wir hier in Deutschland bei der Internettechnologie ziemlich weiter hinterherhinken, sind andere große Länder, wie Korea, geradezu Paradebeispiele dafür, wie es eigentlich am besten funktionieren sollte. Hier können die Mobilfunknutzer seit Frühjahr diesen Jahres von 5G profitieren. Dieses Potenzial macht sich Microsoft zu nutzen.

 

In einer Pressemitteilung des amerikanischen Unternehmens geht hervor, dass man eine Kooperation mit dem koreanischen Telekommunikationsunternehmen SK Telecom eingegangen sein, um 5G-Gaming realisieren zu können. Wir selbst können davon natürlich eher weniger Gebrauch nehmen, weil die Kooperation auf den koreanischen Raum beschränkt ist.

 

Das hat neben der dort fortschrittlichen Technologie auch noch einen anderen wichtigen Grund: Viele der dort ansässigen Gamer spielen ihre Titel auf einem Smartphone. Das kann ich bestätigen, weil ich ein halbes Jahr dort verbracht und dazu einen kleinen Bericht verfasst habe.

 

PUBG-Turniere wurden somit allen voran auf dem Smartphone im Bus oder in der U-Bahn ausgetragen. Das ist für die Koreaner einfacher zu realisieren als sich einen PC oder eine Konsole zu besorgen.

 

Dass Microsoft daran ein so großes Interesse besitzt, hat sicherlich auch etwas mit ihrer cloudbasierten Konsole Stadia zutun, die vor einigen Monaten angekündigt worden war. Vielleicht sieht das Unternehmen zunächst in Korea das größte Potenzial hier besonders viele Interessenten der Stadia anzutreffen.

 

Die Kooperation soll mit der Streaming-Technologie Project xCloud von Microsoft realisiert werden. Im Oktober startet das große Pilotprojekt. Man darf also gespannt sein, wie da die ersten Resultate aussehen werden.

 

Würde euch diese Technologie im deutschsprachigen Raum auch reizen?

 

Quelle

the author

Seit 2014 Content-Managerin und Quoten-Mädchen in der Männertruppe. Verrückt nach Bioshock und anderen Shootern, verliebt in Tee, Bücher, Serien und Konnichiwa. Glaubt manchmal, versehentlich in Asien bei der Geburt vertauscht und nach Deutschland verfrachtet worden zu sein. Ohorat? Ohorat.

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