Rainbow Six Siege – Einsatzmöglichkeiten des SAS

In Rainbow Six Siege könnt ihr verschiedene Operator aus mehreren Spezialeinheiten aus aller Welt spielen. In diesem Guide wollen wir euch mit den Einheiten des britischen SAS vertraut machen.

 

Der SAS ist der 1941 ins Leben gerufene Special Air Service der British Army und gilt damit als eine der ältesten und erfahrensten Spezialeinheiten der Welt. Stationiert im britischen Hereford nahe der Grenze zu Wales operiert der SAS auf der ganzen Welt. Unter dem Motto „Wer wagt, gewinnt“ agiert der SAS in verdeckten und nicht-verdeckten Operationen, erfüllt aber gleichzeitig auch Aufgaben des Personenschutzes, zum Beispiel bei hochrangigen Politikern. Der SAS ist damit eine Kombination aus einer Polizei- und einer Militäreinheit und bekommt teilweise sogar Operationen mit Tötungsbefehl, wie bei Staatsfeinden der Briten. So wurde unter anderem tödlich gegen Mitglieder der Irish Republic Army vorgegangen. Die Ausbildung gilt als eine der härtesten der Welt und fordert die Rekruten auf vielfältige Weise. Nicht nur Kampf- und Überlebensfähigkeiten müssen herausragend sein, auch die Psyche muss stark sein, damit auch unter Folter keine Geheimnisse verraten werden. Berüchtigt ist bei der Ausbildung der 65 Kilometer lange Marsch durch die Berge mit insgesamt über 7000 zu überwindenden Höhenmetern, der zudem mit Gewehr und einem schweren Rucksack durchzuführen ist. Wer länger als 24 Stunden braucht, fällt durch, der Rekord liegt bei 14 Stunden. Nicht selten sterben Anwärter bei diesem Marsch. Weil die Mitglieder des SAS unter der enormen Belastung sehr leiden und der Job durchaus riskant ist, quittieren viele bereits mit Mitte 30 ihren Dienst. Das und die bessere Bezahlung von privaten Sicherheitsfirmen bringt den SAS immer mehr unter Druck, denn längst wollen nicht mehr so viele Soldaten in den Dienst der Spezialeinheit eintreten. Bei Rainbow Six Siege könnt ihr insgesamt vier verschiedene Operator des SAS spielen, Thatcher, Smoke, Mute und Sledge. In diesem Guide wollen wir euch die vier ein wenig näher bringen.

 

Rainbow Six Siege SAS

 

Seamus „Sledge“ Cowden

 

Der erste Operator des SAS ist der Sledge genannte Seamus Cowden. Er ist nicht stark, sondern übernimmt auch gerne die Führung seiner Kameraden. Mit seinem Vorschlaghammer kommt er durch fast jedes Hindernis und ist dabei auch noch deutlich leiser als Sprengsätze. Im Gegensatz zu diesen lässt sich ein Vorschlaghammer auch nicht von Signalstörern aufhalten, allerdings kann euch ein Einsatz von „The Caber“ sehr schnell in die Schusslinie bringen. Auf der einen Seite habt ihr also das Überrachungmoment auf eurer Seite, auf der anderen seid ihr sehr angreifbar, wenn ihr mit Sledge vorrückt. Immerhin, dem SAS-Motto folgt ihr so. Es gibt zwar nicht vieles, was dem mächtigen Vorschlaghammer widerstehen kann, aber verstärkte Wände sind auch von euch nicht zerstörbar, dafür braucht ihr wirklich den FBI-Agent Thermite.

 

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Sledge ist dank des Hammers eine Einheit, die schnell in den Nahkampf verwickelt werden kann und hat daher auch ein ausgewogenes Verhältnis aus Panzerung und Geschwindigkeit. Obwohl ihr den Hammer im Nahkampf nicht schwingen könnt, seid ihr nicht wirklich schutzlos, denn Sledge kann entweder das L85A2, einem Sturmgwehr, das die Schwächen des L85A1 durch Nachbesserungen der Firma Heckler & Koch nicht mehr haben soll oder einer Shotgun wählen, die natürliche eine erhebliche Man-Stopping-Power besitzt. Dazu habt ihr die Wahl zwischen der MAC 11, einer Reihenfeuerpistole, die sich vor allem zusammen mit der Shotgun empfiehlt oder P226 Mk 25, dazu könnt ihr noch Splittergranaten oder Sprengladungen mitnehmen. Sledge ist auf der Angreiferseite spielbar.

 

Mike „Thatcher“ Baker

 

Als Thatcher bekannt ist Mike Baker eure effektivste Waffe im Squad gegen feindliche Elektronik. Mit seinen EMP-Granaten kann er in einem bestimmten Radius alle Elektronik ausfallen oder zerstören lassen. So könnt ihr nicht die Ladungen von dem GSG9-Beamten Blitz ausschalten, sondern auch den Herzschlagsensor von Pulse, dem FBI-Agent und selbst Kameras zerstören, ohne überhaupt in ihr Sichtfeld zu gelangen. Das wichtigste Ziel ist aber wohl sein Gegenspieler aus dem SAS, Mute mit seinen Jammern. Wenn ihr also mit eurem Squad durch eine Wand wollt und eure Teammitglieder feststellen, dass sich Ladungen nicht zünden lassen, dann ist euer Sachverstand und ein gezielter Wurf mit der EMP-Granate fällig. Somit könnt ihr euch mit eurem Operator ein wenig im Hintergrund halten und geratet in der Regel nicht als erstes ins Schussfeld.

 

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Thatcher ist insgesamt mehr auf Kämpfe über etwas größere Distanzen ausgelegt, im Gegensatz zu Sledge werdet ihr nicht an vorderster Front stehen, könnt aber nicht nur mit etwas Abstand für ein Ausfallen der feindlichen Elektronik sorgen, sondern auch aus etwas größerer Distanz recht effektiv gegen eure Gegner vorgehen. Dazu hat Thatcher nicht nur das L85A2 zur Auswahl, sondern mit dem AR33 ein weiteres, ziemlich starkes Sturmgewehr von Heckler & Koch zur Auswahl. Zusätzlich kann auch er die P226 Mk 25 mitführen und kann euer Team mit weiteren Sprengladungen oder Blendgranaten unterstützen. Thatcher ist einer der Operator, der in jeder Situation hervorragend einsetzbar ist und in keinem Squad aufgrund seiner Fähigkeiten fehlen darf.

 

Mike „Mute“ Chandar

 

Weiter geht es mit Mute, dem erbitterten Gegner sämtlicher Geräte, die sich elektrisch steuern oder ansteuern lassen. Mike Chandar ist eure Versicherung gegen die Drohnen in der Vorbereitungszeit, verhindert das Aufsprengen von Wänden oder Türen und ist damit einer der wichtigsten Verteidiger. Seine Moni, der Störsender GC90 lässt sämtliche Geräte in einem Umkreis von wenigen Metern ihren Geist aufgeben, aber sobald sie von Feinden entdeckt wird, ist sie entweder durch Thatcher oder die Drohne von der GIGN-Agentin Twitch leicht auszuschalten. Ihr solltet also, wenn ihr Türschlitze, Lüftungsschächte oder Wände mit dem Jammer schützt beachten, dass dieser möglichst geschützt platziert ist.

 

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Den Jammer könnt ihr zum Beispiel durch einen mobilen Schild schützen, es ist also ratsam, einen solchen auszurüsten, allerdings könnt ihr auch eine C4-Ladung mitnehmen, welche vor allem gegen Schildträger sehr effektiv ist. Zusätzlich könnt ihr entweder eine Shotgun auswählen, die ihr bei der Verteidigung auch dafür einsetzen könnt, an strategisch wichtigen Punkten für den Durchblick durch Wände zu sorgen oder mit der MP5K eine kleine, aber feine und sehr effektive Maschinenpistole mitnehmen. Auch Mute kann sich außerdem noch mit der P226 Mk 25 schützen und zählt zu den Einheiten, die ein ausgewogenes Verhältnis aus Schutz und Geschwindigkeit haben.

 

James „Smoke“ Porter

 

Last, but not least kommt Smoke. James Porter hat den richtigen Riecher, wenn es darum geht, den Gegner mit Gasgranaten außer Gefecht zu setzen. Auch er ist somit äußerst effektiv gegen Schildträger, da diese nur langsam aus dem Rauchbereich fliehen können. Die ferngezündete Giftgasgranate lässt sich vor allem dann gut einsetzen, wenn ihr Gegner in Ecken oder andere Sackgassen drängen wollt, allerdings solltet ihr aufpassen, nicht versehentlich die eigenen Leute mit dem Gas zu erwischen. Das freigesetzte Gasgemisch ist in der Regel nicht tödlich, setzt Gegner aber recht schnell außer Gefecht. Durch eine hypermoderne Vorrichtung, die den Namen „doppelseitiges Klebeband“ trägt, haftet die Granate fast überall und kann so auch als Falle genutzt werden, um den Vormarsch eurer Gegner aufzuhalten.

 

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Neben der Gasgranate ist Smoke außerdem mit der FMG-9 ausgerüstet oder kann wie fast alle seine britischen Kollegen eine Shotgun mitnehmen. Dazu kommt noch die Wahl zwischen C4-Sprengsatz und Stacheldraht, der sich aufgrund seiner verlangsamenden Eigenschaften gegen Gegner hervorragend mit Gasgranaten kombinieren lässt und die Wahl zwischen der MAC 11 und der P226 Mk 25. Auch Smoke setzt auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Rüstung und Geschwindigkeit und ist somit bei der Verteidigung auch sehr mobil, ohne dabei zu verletzlich zu sein.

 

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the author

Moin! Ich bin der Trooper und seit Juli 2014 hier mit dabei. Neben meiner Vorliebe für Metal könnte ich mir ein Leben ohne Fantasy-Bücher, vor allem Der Herr der Ringe und Eragon, Internet, (Battle-)Rap und Battlefield nicht vorstellen. Ab und an flimmert aber auch ein Indie-Titel oder eine Serie über meinen Monitor. Zum Gaming kam ich übrigens erst verhältnismäßig spät, auf einem Nintendo DS lite habe ich aber diese Vorliebe für mich entdeckt.

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