Was die Themen Cheaten und toxisches Verhalten in Battlefield 2042 angeht, haben EA und DICE eine klare Botschaft, die auch mit einem neuen System Einzug ins Spiel erhält.

 

Wie in jedem Multiplayer-Titel steht auch Battlefield 2042 vor der großen Herausforderung, ein Gameplay zu schaffen, in dem Spieler „friedlich“ mit und gegeneinander in die Schlacht ziehen können. Und genau das möchten der Publisher und die Entwickler des Spiels über mehrere Wege ermöglichen.

 

Fokussieren wir uns dabei zunächst auf das, was den meisten eine Sorge bereiten dürfte: Cheaten. Auch wenn das Spiel noch nicht veröffentlicht wurde, könnten bereits in der Beta Cheater unterwegs sein und das System austricksen wollen. Hier hat sich das Team dazu entschieden eine Kooperation mit Easy-Anti-Cheat einzugehen und das gleichnamige Tool im Titel zu verwenden.

 

EAC gilt als einer der renommiertesten Anbieter in Sachen Anti-Cheat-Systemen und wird aus diesem Grund auch schon in anderen Spielen, wie Apex und Co. eingesetzt. Jetzt wurde auch das Vertrauen von EA darin geweckt. Das ist allerdings noch nicht alles.

 

Selbst wenn man auf dem Spielfeld vielleicht keine Cheater antreffen sollte, dann sicherlich Spieler, die alles andere als fair und nett mit anderen Spielern umgehen. Dies kann sich durch Beleidigungen im Chat, über das Voice-System oder anhand des reinen Gameplays bemerkbar machen. Auch hier hat EA eine Lösung.

 

Ziel ist es, die Battlefield Community in dieser Hinsicht zu unterstützen und auch als Gemeinschaft zu stärken. Sollte es also einmal innerhalb einer Runde zu einem Fall toxischen Verhaltens kommen, dann hat jeder Spieler die Möglichkeit, die betreffende Person zu melden.

 

Unterschieden wird dabei zwischen unterschiedlichen Melde-Arten, wie „Abusive Text Chat“, „Abusive Voice Chat“, „Cheating/Exploiting“, „Gameplay Sabotage“, „Offensive Player Name“ und schlussendlich auch „Harassment“. Die Meldungen können jeweils auch auf unterschiedlichem Wege umgesetzt, was EA in einem entsprechenden Blogeintrag ausführlich erklärt. Grundsätzlich kann dies aber innerhalb des Spiels oder bei EA selbst erfolgen.

 

Nachdem die Meldung eingegangen ist, bekommt ihr eine Bestätigung per Mail und sobald die geschilderte Situation analysiert wurde, werdet ihr auch darüber informiert, welche Maßnahmen nun ergriffen wurden. Auf diese Weise bleibt die Transparenz während des gesamten Zeitraums erhalten.

 

Was haltet ihr von den neuen Maßnahmen von EA?

 

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Seit 2014 Content-Managerin und Quoten-Mädchen in der Männertruppe. Verrückt nach Bioshock und anderen Shootern, verliebt in Tee, Bücher, Serien und Konnichiwa. Glaubt manchmal, versehentlich in Asien bei der Geburt vertauscht und nach Deutschland verfrachtet worden zu sein. Ohorat? Ohorat.